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Verabschiedung von Pfarrer Paulinus
am Sonntag, 25. September 2011
Pfarrer Paulinus Rutaihwa
aus Tansania hat hier in Oberkochen seinen Urlaub verbracht und
Pfarrer Macho während dessen Urlaubszeit und Aufenthalt in
Kariobangi vertreten. Pfarrer Paulinus war schon das sechste Mal
hier in Oberkochen. Am Sonntag feierten wir mit Pfarrer Paulinus
dessen letzten Sonntagsgottesdienst, bevor er dann wieder zurück
nach Tansania fliegt.
Wir danken Pfarrer Paulinus ganz herzlich und
sagen Vergelt’s Gott für seine Dienste bei uns und den vielen
Begegnungen mit den Menschen hier. Schnell war Pfarrer Paulinus
wieder einer von uns und hat sich hier wohlgefühlt und konnte manche
Bekanntschaft vertiefen. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles
Gute, Gottes Segen und ein gutes Ankommen in seiner Heimat in
Tansania.
Wir danken auch ganz herzlich Frau Scholz, die
immer wieder gern Pfarrer Paulinus beherbergt. Wie Pfarrer Paulinus
bestätigt, fühlt er sich im Hause Scholz sehr wohl.
Die Kollekte am letzten Sonntag, die wir für
Pfarrer Paulinus und seine Gemeinde durchgeführt haben, ergab das
schöne Ergebnis von 1 000 €. Allen Spenderinnen und Spendern für
jeden Beitrag ein ganz herzliches Danke und Vergelt’s Gott, auch für
die immerwährende finanzielle Unterstützung bei vielen Anliegen in
der Pfarrei von Pfarrer Paulinus.
Pater Josef Gerner
schickt zum Jahresende ganz herzliche Grüße aus
Uganda und bedankt sich für alle Hilfe im vergangenen Jahr.
Immer noch ist er Pfarrer mit 23 Außenstationen,
teils weit draußen im Busch.
"An vielen Orten wachsen aktive Gemeinden, die
freilich einen Kirchenraum brauchen. Allein dieses Jahr hatten wir
drei Kircheneinweihungen. So z,.B. am 30. oktober eine Kirche weit
draußen im Busch mit 8 dazugehörigen Stationen. Eine roßartige
Beteiligung mit 320 Firmlingen und eine Menge Hochzeiten.
An Arbeit fehlts uns nicht und mit Eurer Hilfe
machen wir weiter. So viel für heute und Gottes großen Segen für das
neue Jahr 2012 und die Zukunft."
Kurzer unvollständiger Überblick über die
Verwendung der Spendengelder 2010:
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Etwa 500 Päckchen mit wertvollem Inhalt gingen
vor allem in die Hospitale. Täglich werden dort viele ambulant
versorgt, sozial Schwache, Aids-Kranke und Unterernährte, vor
allem Kinder.
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Über die österreichische Hilfsorganisation
MIVA gingen ca. 160 "Bananenkisten" mit Hilfsgütern in
Containern nach Nord-Uganda. (Bettwäsche und medizinische
Artikel für die Hospitale, neue Bekleidung für die vielen Waisen
und ehemaligen Kindersoldaten, die am Tropf der Mission hängen,
ebenso Schreibmaterial für die Missionsschulen.)
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Die Akton "Ochsengespanne" konnte dank der
großen Spendenbereitschaft unterstützt werden. Ochsengespanne
und Pflüge werden künftig den Kleinbauern, vor allem den Frauen
und Kindern, ihre schwere Feldarbeit erleichtern.
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Das Hospital wurde auf Bitten des Chefarztes
mit einem Zuschuss für den Bau einer einfachen Unterkunft für
Patientenangehörige unterstützt. Diese verbrachten bisher die
Nacht in den Schlafsälen neben und unter den Betten der
Patienten, da sie für ihre Kranken selbst kochen und sie waschen
müssen. Das Krankenhaus ist finanziell dafür nicht in der Lage.
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Für viele Kriegs- und Aidswaisen und ehemalige
Kindersoldaten, die u.a. auch in der großen Handwerkerschule in
Gulu bei den Comboni-Missionaren untergebracht sind, wird das
Schulgeld bezahlt.
Großherzige
Spendenbereitschaft für die Diözese Matadi
Unsere
Kirchengemeinde St. Peter und Paul zeichnet sich regelmäßig durch ihre sehr
große Spendenbereitschaft für Afrika, wie zum Beispiel für die Partnergemeinde
Kariobangi und das Projekt „Hilfe für Kongo“ aus. Für die Diözese Matadi in der
Demokratischen Republik Kongo konnte eine überragende Spendensumme von insgesamt
18.000,00 € erreicht werden. Inklusive der Spenden für den Kongo und die
Kirchenrenovierung liegt das gesamte Spendenaufkommen des Jahres 2008 damit weit
über dem der Vorjahre.
Die Mitglieder der
„Kongo-Reisegruppe“ mit Pfarrer Jean Lukombo sind von Herzen über die vielen
einzelnen Geld- und Sachspenden sehr dankbar. Auch der jährliche Beitrag der
Stadt Oberkochen für die Unterstützung von Projekten in ärmeren Ländern sei hier
besonders erwähnt. Der überwältigende Besuch und das große Interesse über den
Reisebericht, sowie die Unterstützung durch die Bäckerei Gnaier und
Metzgermeister Herman Weller machte es möglich, dass am „Kongo-Abend“ im
November 2008 allein 1.000,00 € gespendet wurden.
Bei ihrem Besuch im
Kongo konnte die Reisegruppe bereits im August 2008 10.000,00 € sowie viele
Sachspenden an den Bischof der Diözese Matadi, Gabriel Kembo Mamputu übergeben.
Weitere 8.000,00 € konnten nun an den Generalvikar der Diözese, Dr. Philippe
Dinzolele in Oberkochen übergeben werden. Damit ist gewährleistet, dass die
Spenden zu 100 % den zusammen mit dem Bischof und dem Generalvikar ausgewählten
Projekten zu Gute kommen.
Dr. Dinzolele
betonte bei seinem Besuch am Dreikönigstag, dass Oberkochen mittlerweile zu
einem festen Begriff in seiner Diözese geworden sei. Die Reisegruppe hätte durch
zahlreiche herzliche Begegnungen im Kongo viele Freunde gewonnen. „Die Christen
in der Diözese Matadi haben durch Ihren Besuch viel Solidarität und Rückhalt
gespürt, der in der Not besonders wichtig ist“. Alle Projekte sind als Hilfe zur
Selbsthilfe ausgelegt, da die Kirchengemeinden zusätzlich ihren eigenen Beitrag
leisten müssen. Die Menschen vor Ort sind damit langfristig eingebunden, lernen
Verantwortung zu übernehmen und sind nicht nur bloße Nutznießer. Der
Generalvikar bedankte sich sehr herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern im
Namen des Bischofs und der ganzen Diözese für die erneute Unterstützung.
Durch die
regelmäßigen persönlichen Kontakte sind die Mitglieder der Oberkochener
Reisegruppe in der Lage, die Fortschritte vor Ort hautnah mitzuverfolgen. Die
erlebte Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Kongolesen ist Motivation und
Auftrag zugleich, die Freundschaft mit der Diözese Matadi weiter mit gelebter
Nächstenliebe zu erfüllen. Zum Beispiel kann mit dem Seecontainer der
Kirchengemeinde Eutingen in Kürze eine überaus großzügige Sachspende der Triumph
International AG auf die Reise nach Matadi geschickt werden.
Die
Kongo-Reisegruppe bedankt sich bei Ihnen allen sehr herzlich für Ihr Vertrauen
in uns sowie Ihre Solidarität mit unseren Mitchristen im Kongo, insbesondere für
alle großherzigen Geld- und Sachspenden, die wir in Ihrem Namen weiterleiten
durften.
Im Auftrag der
Reisegruppe
Thomas Haas
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