„Für unsere Kirchengemeinde
ist die Pfarrkirche der Raum, wo wir Gottes Nähe suchen und erfahren
können ...“
so Pfarrer Scheuermann in
seinem Vorwort in unserem Kirchenführer, der am Schriftenstand der
Kirche ausliegt oder auch im Pfarrbüro erworben werden kann. Dieser
Kirchenführer wurde von Herrn Rudolf Heller verfasst.
Die Kirche St. Peter und
Paul
Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde
immer klarer, dass die bestehende alte Barockkirche zu klein und vor allem
immer baufälliger wurde, bis schließlich sogar die polizeiliche
Schließung drohte.
Nachdem dann durch Rechtsschritte bis zum
Reichsgericht in Leipzig die finanzielle Beteiligung der königlichen
Finanzverwaltung geklärt war; der ursprünglich vorgesehene
neue Platz der zu bauenden Kirche aber an finanziellen Forderungen scheiterte,
musste auf dem zu kleinen alten Platz gebaut werden. Deshalb waren umfangreiche
Fundamentarbeiten im Osten notwendig geworden und für einen Kirchplatz
blieb kein Raum.
Der Grundriss der neuen Kirche und ihre Fundamente
Die Architekten Beisbarth und Früh
aus Stuttgart planten die Kirche im neoromanischen Stil. Die Kosten von
130 000 Reichsmark konnten nur unter Aufbietung aller Kräfte und vor
allem durch die erfolgreichen Bettelpredigten des Pfarrers Bucher im ganzen
schwäbischen Raum abgesichert werden.
Bei der Grundsteinlegung am 11. September
1899 konnte man folgendes hören:
„Im Jahre des Heils 1899 am 11. September
unter der glorreichen Regierung seiner Heiligkeit des Papstes Leo XIII.
unter der hochwürdigsten Bischof von Rottenburg Dr. Paul Wilhelm von
Keppler unter der Regierung seiner Majestät des Königs Wilhelm
II. von Württemberg und seiner Majestät des deutschen Kaisers
Wilhelm II. wurde der Grundstein zur Pfarrkirche der heiligen Apostelfürsten
Petrus und Paulus geweiht.....
....wurde die alte Kirche am 8. März
1898, mit Ausnahme des Turmes abgetragen und in der nahen Wiesenkapelle
und deren Anbau eine Notkirche bezogen.....
.... dass am 28. März 1899 auf dem
Platz der abgetragenen Kirche der erste Spatenstich geschehen konnte.....
Nachdem die kirchliche Feier um 4.00 Uhr
beendet war, füllten sich die oberen Räumlichkeiten des Gasthauses
zum grünen Baum, wo der weltliche Teil der erhabenen Festlichkeit
zu seinem Rechte kam....“
zum Vergrößern bitte anklicken
Die feierliche Kirchweihe fand am 25. Oktober
1900 statt, doch die künstlerische Ausgestaltung des Kirchenraumes
zog sich noch zehn Jahre hin. Um die gleiche Zeit wurde auch der elektrische
Strom installiert, so dass bis dahin die Kirche durch einen Kronleuchter
mit 36 Kerzen erleuchtet wurde.
Das während des ersten Weltkrieges beschlagnahmte
Geläute wurde bereits ab 1919 wieder ersetzt.
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Ähnlich erging es dann den Glocken
während und nach dem II. Weltkrieg. Am 25. September 1949 konnten
durch Pfarrer Hager die neuen Glocken geweiht werden.
1951 wurde die schadhafte Orgel erneuert
und damit die Fensterrosette verstellt.
Der Blick zur Orgel vor 1951 und heute
1957 wurde das Kircheninnere in einer heute
sehr umstrittenen Form restauriert.
Das Kircheninnere ab 1957
und seit 1981
1977 begann man dann erneut mit einer Renovierung.
Diese erlebte dann am 3. Juni 1981 mit der Altarweihe durch Bischof Georg
Moser einen feierlichen Abschluss.
Tafeln aus dem Kreuzweg (Zum
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Unsere Pfarrkirche mit
Künstleraugen gesehen
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Hans Rubin Willibald Mannes Rudolf Heller
Nördlingen
Oberkochen Oberkochen
Die Bilder sind
den Jahreskalendern der Kochertalapotheke 1984 und 1988 entnommen.
(Zum Vergrößern bitte anklicken)
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