Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Mit der Fertigstellung des Gemeindezentrums Rupert-Mayer-Haus 1967 konnte auch unser katholischer Kindergarten St. Michael seinen Betrieb in eigenen Räumen aufnehmen, nachdem er Jahre zuvor provisorisch untergebracht war. 
Unsere Pfarrgemeinde hatte in diesen Jahren eine alte Tradition wieder aufgenommen und einen Kindergarten in eigener Trägerschaft begonnen. 

 

 
 

 

 

 

Kontaktadresse:

Kindergarten „St. Michael“, Bürgermeister-Bosch-Str. 14,

73447 Oberkochen, Tel. 07364-7400

e-mail: StMichael.Oberkochen@kiga.drs.de 

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"Tag der offenen Tür"  im Kindergarten St. Michael am 19. Februar 2011

Kinder, Erzieherinnen sowie Eltern der Kinder freuen sich schon seit Januar über den neugestalteten Kindergarten und waren gespannt, wie dieser anlässlich des „Tages der offenen Tür“ am vergangenen Sonntag von der Öffentlichkeit angenommen wird.

Nachdem am Freitag zuvor Herr Pfarrer Macho die Segnung des Kindergartens in einem ersten offiziellen Festakt vorgenommen hatte, begann der Sonntag mit einem Festgottesdienst in der gut gefüllten Pfarrkirche St. Peter und Paul. Jung und alt waren in der Kirche vertreten - ein Gottesdiensterlebnis für alle konnte beginnen. Ein herzliches Dankeschön an Pfarrer Macho und dem Erzieherinnen-Vorbereitungsteam für Ausarbeitung und Durchführung des von den Kindergartenkindern mitgestalteten Gottesdienstes. Wir durften alle einen von Lebendigkeit und Spiritualität geprägten Gottesdienst erleben – einerseits wegen der liebenswerten Unbekümmertheit der Kindergartenkinder und andererseits wegen der ausdrucksstarken musikalischen Umrahmung durch den „Gospel-Express“, der alle herzlich zum Singen einlud. Ein Dankeschön geht deshalb auch an Walter Hausmann, Andreas Kieninger und Andreas Pfeiffer. Von vielen Kirchengemeindemitgliedern kam das positive Echo, vom Kindergarten gestaltete Eucharistiefeiern als feste Größe im Alltag der Kirchengemeinde zu etablieren. Wir nehmen die Aufforderung hierzu gerne an.

Überwältigt waren wir vom guten Besuch in den Räumen unseres Kindergartens. Gleich im Anschluss an den Gottesdienst zog es fast alle Kirchenbesucher in den Kindergarten, wo sich alle ein Bild von den neugestalteten Räumlichkeiten machen konnten. Zur Kaffeezeit durften wir dann nochmals sehr viele Gäste begrüßen. Ein herzliches Vergelt‘s Gott all den vielen KuchenspenderInnen aus dem Kreis der Kindergarten-Eltern sowie Kirchengemeindemitglieder, die dazu beigetragen haben, dass wir jedem Besucher mindestens ein leckeres Stück anbieten konnten (die Vielfalt reichte von der Butterbrezel über Kuchen und Torte bis zur Frühlingsrolle).

Ein herzliches Dankeschön natürlich den Eltern, deren Familienangehörigen und Freunden sowie Kirchengemeindemitgliedern, die teilweise in mehreren Schichten Kaffee, Kuchen und Getränke sowie attraktive Bastelartikel (ein Teil der Eltern bastelten für den Basar mehrere Wochen!) verkauften. Der Erlös wird den Kindern zu Gute kommen.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war sicher das Kinderschminken. Geduldig standen die Kinder an - und zum Schluss blieb wohl kein Kind ohne Schminke. Dank des künstlerischen Geschicks der Erzieherinnen liefen schließlich viele Feuer spuckende Drachen, rote Indianer, grüne Dinos, rosafarbene Elfen und andere Fabelwesen durch den Kindergarten. Der Rest des Teams sprang immer da ein, wo Not am Mann war. Herzlichen Dank dem gesamten Erzieherinnen-Team für seinen Einsatz.

Natürlich wollen wir auch der Katholischen Kirchengemeinde Danke sagen, dass sie Erzieherinnen, Kindern und deren Eltern das Mittagessen kostenlos zur Verfügung stellte. So konnten viele von uns auch durchgehend im Kindergarten anwesend sein.

Eine aufregende, aber auch anstrengende Zeit mit zwei Umzügen, einem Dreivierteljahr im Provisorium „Rupert-Mayer-Saal“ fand mit dem „Tag der offenen Tür“ einen gelungenen Abschluss. Vielen Dank für die vielen Kontakte, wir wollen sie gerne weiterpflegen.

Jetzt freuen wir uns auf die kommende Zeit im neuen Kindergarten. Auch hier nochmals der Kirchengemeinde herzlichen Dank dafür, dass sie sich dieser enormen finanziellen Herausforderung gestellt hat. Wir wollen unser Bestes tun, damit es den Kindern zu Gute kommen wird.

Ein herzliches Vergelt’s Gott.

Für das Kindergarten-Team, Elternbeirat und Kindergartenausschuss

Hans-Peter Wolf

 

EINWEIHUNG des neu gestalteten und erweiterten Kindergartens „St. Michael“

Die katholische Kirchengemeinde blickt voller Freude auf ihren „neuen“ Kindergarten „St. Michael“ und freut sich mit den Kindern und Erzieherinnen darüber, dass die Einrichtung nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten am Freitag, dem 18. Februar, eingeweiht und offiziell in Betrieb genommen werden kann.

Am Sonntag, dem 20. Februar sind alle Oberkochener und Interessierten aus unseren Nachbargemeinden ganz herzlich eingeladen, unseren Kindergarten bei einem Tag der offenen Tür zu besuchen und zu besichtigen!

Rupert-Mayer-Haus und Kindergarten „St. Michael“ wurden 1967 in Betrieb genommen. In den vergangenen 44 Jahren besuchten über 1000 Kinder gerne unseren Kindergarten. Man hört dies von den Kindern heute und man kann dies den Aussagen mancher Eltern entnehmen, wenn sie ihren Kindern von früher erzählen. Die Aussage „in diesem Kindi war ich auch schon“ beinhaltet aber auch, dass sich baulich keine signifikanten Änderungen ergeben haben. Selbstverständlich wurden alle notwendigen Renovierungen durchgeführt. So wurden beispielsweise die Heizung erneuert oder zeitgemäße Fenster eingebaut. Für den oft geforderten „großen Wurf“ gab es wegen der räumlichen Begrenzung leider keine Möglichkeiten. Diese räumliche Begrenzung fiel vor etwa 2 Jahren, als die im Erdgeschoss liegende und an den Kindergarten angrenzende Mietwohnung frei wurde.

Zeitgleich beschäftigte sich der damalige Kindergartenausschuss mit dem „Rottenburger Kindergartenplan“, der die Schlussfolgerung unserer Diözese (Rottenburg-Stuttgart) ist, sich für das Bestehen aller katholischer Kindergärten einzusetzen; gleichzeitig gibt der Rottenburger Kindergartenplan Antworten auf die gesellschaftlichen Veränderungen und deren Auswirkungen in der Kindererziehung bis hin zur Möglichkeit der Kleinkindbetreuung. Darüber hinaus sieht er Handreichungen zur Erziehung im Kindergarten vor (Unterstützung des pädagogischen Personals durch Einsetzung von Kindergartenbeauftragten im Verwaltungs- und Pastoralbereich etc.). Außerdem zeigt der Plan Möglichkeiten auf, den Kindergarten zu einem Familienzentrum zu entwickeln. Ebenso wurden bei der Bauplanung Vorgaben des „Orientierungsplans für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten“ berücksichtigt (Bildungsinseln für Kinder, räumliche Möglichkeiten für Elterngespräche etc.). Flankiert werden o. g. Maßnahmen durch die „Krippenoffensive“ des Bundes, wonach bis 2013 für 35 % der unter 3 jährigen ein Betreuungsplatz anzubieten ist, was dazu führte, dass nun auch in St. Michael seit Januar 2011 10 Krippenplätze (Kinder ab 2 Jahre) angeboten werden.

Zu guter Letzt war es uns wichtig, durch Wärmeschutzmaßnahmen einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Die Einweihung schließt einen längeren Prozess ab. Der kurzen, aber anstrengenden Bauzeit von weniger als einem Jahr ging eine etwa zwei Jahre dauernde intensive Meinungsbildungs- und Planungsphase voran.

Das Ergebnis lässt sich sehen! Der Kindergarten hat einen einladenden und hellen Eingangsbereich, vielseitig nutzbare Gruppenräume, einen Raum für besondere Projekte, eine eigene Küche und einen Krippenbereich, der in den Kindergarten eingebundenen ist.

Manch einer wird sich denken, so ein Umbau kostet für sich allein schon Geld, eine Erweiterung wird die laufenden Betriebskosten erhöhen, eine sich immer rascher verändernde Gesellschaft wird auch zukünftig konzeptionelle Änderungen und Anpassungen fordern – lohnt sich das oder gibt es keine sinnvolleren Möglichkeiten, das Geld einzusetzen? Wir, die katholische Kirchengemeinde sagen: Ja, es lohnt sich, und zeigen dies mit dieser Neugestaltung. Kinder sind unsere Zukunft, Kinder haben viele Fragen, wir müssen und dürfen auf alle Fragen eine Antwort geben. Dazu gehören neben all den Fertigkeiten, die Kinder lernen, die Vermittlung christlicher Werte, der Hinweis auf Gott, sein Wirken und sein Hilfsangebot an uns.

Bei aller Freude über den Kindergarten „St. Michael“ darf nicht vergessen werden, Dank zu sagen. Wir danken der Stadt Oberkochen, namentlich Herrn Bürgermeister Peter Traub, seinen Mitarbeitern im Rathaus und im Kinderhaus sowie dem Stadtrat. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung, ein stets offenes Ohr für unsere Fragen und die Zeit, die für Abstimmungen, Beratungen oder auch Verhandlungen eingeräumt wurde. Wir danken der evangelischen Kirche für die Überlassung von Räumen in ihrem Gemeindezentrum, dem Architekten Herrn Wetteskind und allen Handwerkern für Idee und Umsetzung, den Mitarbeitern im Katholischen Verwaltungszentrum Aalen für ihre fachliche Unterstützung, allen ehrenamtlichen Helfern bei den Umzügen und der Gestaltung von Einweihung und Tag der offenen Tür. Unserem ehemaligen 2. Vorsitzenden, Herrn Paul Trittler, danken wir für seine Weitsicht und sein großes Engagement, mit welchem er den Umbau initiiert und auf den Weg gebracht hat. Weiterhin danken wir unserer Pfarramtssekretärin Frau Gold und Kirchenpflegerin Frau Kieninger, dem alten und neuen Kirchengemeinderat inkl. Kindergartenausschuss, die das Projekt mit Rat und Tat begleiteten, und den unmittelbar Betroffenen, die das Beste aus den Bauzwängen machten, dem Team der Erzieherinnen um Kerstin Minder, der Hausmeisterfamilie Rafalski - und unseren Kindern!

Gott sei Dank! Wir haben es geschafft, ein wunderschöner, komplett renovierter und erweiterter Kindergarten „St. Michael„ bietet zukünftig 60 Kindern von 2 Jahren bis zum Schulalter die Möglichkeit sich zu entfalten.

Wir wünschen den Erzieherinnen Freude und Erfüllung bei ihrer Arbeit, den Kindern viel Spaß, gute Freunde und allen ein gutes Miteinander.

Andreas Macho , Pfarrer                      Konrad Werner, 2. Vorsitzender des KGR

 

Kindergartenausschuss Seelsorgeeinheit

Anfang November trafen sich die Ausschuss-Mitglieder aus den Kirchengemeinden, um den gemeinsamen Kindergarten-Ausschuss der Seelsorgeeinheit wieder zu gründen.

Auf Grund der KGR-Wahlen hatte es einige Veränderungen gegeben. Alter und neuer  Vorsitzender bleibt Josef Wunderle aus Ebnat, sein Stellvertreter ist Martin Starz aus Waldhausen. Alter und neuer Schriftführer bleibt Hans-Peter Wolf aus Oberkochen und seine Stellvertreterin ist Anja Grimm aus Unterkochen.

Der Ausschuss trifft sich halbjährlich zur Beratung von Anliegen aus dem Kindergartenbereich. Jede Kirchengemeinde betreibt weiterhin ihren eigenen Kindergarten in den unterschiedlichen Betriebsformen, es wird lediglich versucht, im Verwaltungsbereich gemeinsame Strukturen zu finden.

In der letzten Wahlperiode ging um zahlreiche Personalfachfragen, um Schulungen und Ferienpläne, um Kinder unter 3 Jahren sowie um die Überarbeitung der Konzeption.

Außerdem wurden von den Leiterinnen pastorale Themen ausgewählt und empfohlen, die von den Pfarrern Knoblauch, Macho und Ziellenbach übernommen wurden.

In allen 4 Kirchengemeinden wurden die Kindergarten-Spielplätze von der DEKRA auf die Standsicherheit der Spielgeräte überprüft und dokumentiert. Alle Spielgeräte befinden sich in einem hervorragenden Zustand und durch die laufenden Überprüfungen durch das Personal werden versteckte Mängel frühzeitig entdeckt und gemeldet. Somit kann das entsprechende Spielgerät sofort gesperrt werden, bis die Reparatur erfolgt ist.

Der Kindergarten-Ausschuss wird weiterhin in der Seelsorge-Einheit aktiv sein, um die Träger durch eine einheitliche Vorgehensweise bei ihren Entscheidungen zu unterstützen.

Josef Wunderle, Ebnat

Vors. des SE-KiGa-Ausschuss

 

 

 

 

Architekt Arne Wetteskind aus Ellwangen stellte die Planungen zum Umbau des Kindergartens St. Michael vor. Seit 1964 wird der Kindergarten ohne größere Veränderungen des Gebäudes betrieben, dies ist somit in die Jahre gekommen. Die Möglichkeit, diesen Zustand zu besichtigen, hatten einige der versammelten Gemeindemitglieder vor der Versammlung wahrgenommen. Das Gebäude selbst weist keine bautechnischen und bauphysikalischen Mängel auf, die Substanz ist also in Ordnung, die Lebensdauer des Innenausbaus ist allerdings überschritten, d. h. Elektroinstallation, Sanitäreinrichtungen usw. entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, müssen also bei der Sanierung bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Ebenso haben sich die pädagogischen Anforderungen an den Betrieb eines Kindergartens weiterentwickelt und mittlerweile sind von Landesseite ein Orientierungsplan und von Seiten des Bistums der Rottenburger Kindergartenplan zu beachten und deren Vorgaben zu erfüllen.

Sowohl diese Vorgaben als auch die Erweiterung um eine Gruppe für die Betreuung unter Dreijähriger erfordern - moderate - Änderungen des Raumprogramms, die durch die Einbeziehung einer kleinen Wohnung im Erdgeschoss des der Straße zugewandten Gebäudeteils erfüllt werden können, so dass von außen keine großen Änderungen erforderlich sind. Daraus ergeben sich Gesamtkosten von 748.000 € für den Innenausbau plus 164.000 € für die Sanierung im Außenbereich. Anders aufgeteilt entfällt von den insgesamt 912.000 € auf die Erweiterung mit der „Krippe“ ein Betrag von 127.000 €.

Die Bauzeitenplanung sieht eine Umsetzung in 29 Wochen vor. Geplanter Baubeginn ist Mitte April 2010. Ziel ist, im November den Betrieb des Kindergartens in den sanierten Räumen wieder aufzunehmen, wobei gewisse Unwägsamkeiten, wie die Lieferung von Bauelementen, Trocknung des Estrichs und nicht zuletzt die Erteilung der Baugenehmigung diese Zeit verlängern können.

Im Anschluss an diese Ausführungen wurden aus der Gemeinde Fragen gestellt. Ist der Bedarf für „Krippenplätze“ vorhanden? Es wurde auf das ebenfalls erweiterte Kinderhaus hingewiesen. Die Antwort ist „Ja“. Die zehn Plätze für die Betreuung unter Dreijähriger sind in der vom Gemeinderat der Stadt beschlossenen Bedarfsplanung enthalten. Derzeit zeichnet sich eher ab, dass die Nachfrage höher als die Planung sein könnte.

Wie ist die Finanzierung gesichert und welche Lasten treffen die Kirchengemeinde? Ein Finanzierungsplan wurde vom zuständigen Verwaltungszentrum Aalen aufgestellt und vom Bischöflichen Ordinariat genehmigt. Der von der Kirchengemeinde zu erbringende Eigenanteil beläuft sich auf ca. 310 000 €. Zum Betrieb der erweiterten Einrichtung werden ca. 2,5 Personalkapazitäten aufzubauen sein, was zu Mehrkosten für die Kirchengemeinde von 25.000 €/Jahr führen wird. Durch die Sanierung sollen die Betriebskosten für das Gebäude allerdings um mindestens 20 % reduziert werden, so dass ein Teil der höheren Personalkosten durch die Sanierung ausgeglichen wird.

 

Dr. Josef Distl

 

 

 

 

 

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