1980
Seit einigen Jahren unterstützt
unsere Pfarrgemeinde besonders Einrichtungen der Comboni- Missionare in
Tansania und Kenia. Briefe von dort lassen viel Not und Elend erkennen
– jede Hilfe ist willkommen.
1981
Aus unserer „Patenstation
in Afrika“ schreibt erstmals aus Nairobi in Kenia Comboni-Missionar Pater
Josef Gerner. Er leitet dort seit kurzem die junge Pfarrei zur Hl. Dreifaltigkeit
in Kariobangi am Rande von Nairobi, wo ca. 150 000 Menschen zumeist in
Elendsquartieren wohnen.
1982
Das Missionswochenende mit
Pater Gerner, der sich gerade auf Heimaturlaub befindet, wird in unserer
Gemeinde begeistert aufgenommen. Gemeinsam wird dabei ein Programm erarbeitet
und damit eine echte Partnerschaft mit Kariobangi besiegelt.
1983
Die Spendenaktivitäten in unserer
Gemeinde laufen auf Hochtouren; u.a. werden auch Kleider gesammelt und auf dem
neu eingerichteten Spendenkonto kommen viele Beträge von Einzelpersonen und
Gruppen zusammen. Mit dem Erlös des ersten Kirchweihfestes geht eine stattliche Summe für Projekte nach Kariobangi.
1984
Viele Briefe erreichen uns
und informieren über Vorhaben, die wir unterstützen konnten.
Dankbar ist man für die vielen Kleiderpakete, die heil angekommen
sind; ein Jahr später muss diese Aktion gestoppt werden, da der kenianische
Zoll diese Pakete nicht mehr freigibt.
Inzwischen sind neben Pater
Gerner noch Pater Anton Schneider und Hans Eigner, ein gelernter Bauingenieur,
in Kariobangi tätig.
1985
Pater Gerner ist in der
Heimat, hält bei uns wieder ein Missionswochenende.
1986
Pater Josef Gerner verlässt
Kariobangi, um innerhalb der Comboni-Gemeinschaft eine andere Aufgabe zu
übernehmen.
Zwei Mitglieder des neu
gewählten Kirchengemeinderats begleiten unseren damaligen Pfarrer
Jan Snoeren nach Kenia.
1987
Die Dreiergruppe konnte
erleben und sich selbst überzeugen, dass mit Hans Eigner und
Pater Anton Schneider ausgezeichnete Betreuer in der Slumgemeinde arbeiten.
Ein weiteres Gemeindemitglied
besucht Kariobangi anlässlich des Urlaubes in Kenia. Auf dem
Weg in seine Heimat kommt der Nachfolger von Pater Gerner, Pater Jose Luis
Cuevas nach Oberkochen. Er predigt beim ökumenischen Gottesdienst
zum Stadtfest und erhält beim Empfang auf dem Rathaus spontan vom
damaligen Bürgermeister Gentsch einen Scheck über 5 000,- DM.
1988
Wieder fliegt Pfarrer Snoeren,
von zwei Jugendlichen begleitet, nach Kenia. Im Sommer kommt mit Pfarrer
Jose Luis Cuevas und dem 2. Vorsitzenden des dortigen Pfarrgemeinderats
eine offizielle Abordnung aus Kariobangi.
1989
Pfarrer Snoeren verlässt
Oberkochen. Er hält aber weiterhin Kontakt mit unserer Partnergemeinde. Wir feiern Investitur von Pfarrer Scheuermann, der das Partnerschaftsanliegen
gleich aufnimmt.
Mit großer Freude
hören wir, dass „unser“ Pater Gerner zum neuen Provinzial der
deutschsprachigen Provinz der Comboni-Missionare gewählt wurde und er dieses
Amt nicht weit von Oberkochen entfernt antritt.
1990
Die Nähe von Provinzial
Pater Gerner ist für die Weitervertiefung unserer Partnerschaft sehr
gut. Sowohl bei den jährlichen Kirchweihfesten wie auch bei Missionssonntagen
und – wochenenden weilt er bei uns.
1991
Bei der Konstituierung des
neu gewählten Kirchengemeinderats wird auch ein Ausschuss „Mission,
Entwicklung, Frieden“ (kurz MEF) gegründet; er kümmert sich
engagiert und intensiv um die Partnerschaft.
1992
Weitere persönliche
Begegnungen mit Mitarbeitern aus Kariobangi. Die Spendenbilanz für
unsere Partnergemeinde nach dieser Zeit liegt bei ca. 500 000 DM; herzliches
Vergelt’s Gott an alle, die dazu beitrugen.
1993
Beim 650-jährigen Jubiläum
der Kirchengemeinde vermittelt Pater Gerner ein Grußwort aus Kariobangi.
Auch Bischof Walter Kasper - der Kariobangi persönlich erlebt hat
- würdigt beim Festgottesdienst dieses Engagement.
1994
Ausstellung zum 10-jährigen
Partnerschaftsjubiläum, Einführung durch Provinzial Pater Gerner.
wie jedes Jahr geht der
Erlös des Kirchweihfestes nach Kariobangi.
1995
Konzert und andere Aktionen
für Kariobangi. Kariobangi-Abend mit Pater Gerner.
1996
Besuch von Pater Mario Porto
in
Oberkochen. Pater Gerner geht nach seinen Jahren als Provinzial in Deutschland
wieder zurück nach Uganda.
1997
Hans Eigner zu Besuch beim
missionarischen Frühschoppen im Edith-Stein-Haus.
1998
Hans Eigner kommt zu Besuch,
legt die ewige Profess ab und geht zurück nach Kariobangi.
1999
Pater Mario Porto predigt
beim Kirchweihfest in den Gottesdiensten.
2000
Mit nahezu 1 Million DM
konnten wir bis jetzt unsere Partnergemeinde unterstützen.
2001
Bruder Hans Eigner war von
August bis Oktober auf Heimaturlaub, besuchte unsere Gemeinde und berichtete
beim Kirchweihfest Neuigkeiten aus Kariobangi. Außerdem gab er Informationen
im Rahmen eines Diaabends. Auch dieses Jahr ging ein schöner Betrag
aus vielen Einzelspenden und dem Erlös aus dem Kirchweihfest nach
Kariobangi.
2002
Pater Josef Gerner, der frühere
Gemeindeleiter in Kariobangi, ist auf Heimaturlaub und besucht auch unsere
Gemeinde. Er feiert mit uns Gottesdienst und geht im Oktober wieder zurück
nach Uganda.
Zum
Kirchweihfest im Oktober ist Pater Mario Porto, der Gemeindepfarrer in
Kariobangi und derzeit auf Heimaturlaub in Italien, bei uns und feiert mit
uns.
Die
Slumgemeinde ist inzwischen auf 350 000 Menschen angewachsen.
2003
Zwei
Vertreter des Pfarrgemeinderats aus Kariobangi besuchen uns am Kirchweihfest.
Sie waren in Rom zur Heiligsprechung von Daniel Comboni. Wieder ist der Erlös
des Kirchweihfestes für unsere Partnergemeinde bestimmt.
2004
Br.
Günther Nährich, der neue Missionsprokurator bei den Comboni-Missionaren in
Ellwangen stellt sich beim Kirchweihfest vor. Viele Aktionen und zahlreiche
Einzelspenden machen erneut die finanzielle Unterstützung als "Hilfe zur
Selbsthilfe" möglich. Insgesamt konnten in diesem Jahr 20 000 € (einschl. Erlös
Kirchweihfest) weitergeleitet werden.
2005
Besuch
zum Kirchenpatrozinium am 3. Juli von Pater
Mario Porto, der sich auf Heimaturlaub in Italien befindet . Er wird begleitet
von Br. Hans Eigner, der inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt ist. Beim
Festgottesdienst richtet Pater Mario Porto einen Gruß an die Gemeinde und
bedankt sich für all die Hilfe, die schon nach Kariobangi geflossen ist.
Anschließend ist im Edith-Stein-Haus ein missionarischer Frühschoppen mit
Video-Film und Gedankenaustausch.
Der
Erlös des Kirchweihfestes mit 4 656 € kommt auch heuer der Partnergemeinde zugute.
2006
Auch in
diesem Jahr kommt der Erlös des Kirchweihfestes und aus anderen Aktionen der
kirchlichen Gruppen der Partnergemeinde zugute. Wieder konnten 15 000 €
weitergeleitet werden.
2007
Dieses
Jahr dürfen wir das 25jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Kariobangi feiern.
Als Auftaktveranstaltung gab der Chor "Joy of Gospel" am 25. Februar ein
großartiges Konzert in unserer Pfarrkirche. Die gesamte Spendeneinnahme in Höhe
von 2 400 € wurde dem Konto Kariobangi gutgeschrieben. Herzliches Vergelt's
Gott dafür.
Beim
missionarischen Frühschoppen am 22. April im Edith-Stein-Haus referierte Br.
Hans Eigner über das Thema "Mission in heutiger Zeit".
Eine
Ausstellung im Rathaus ab 4. Oktober zeigte Stationen der Partnerschaft
und endete am Kirchweihfestsonntag.
Zum
Kirchweihfest waren aus Kariobangi gekommen: Pater Mario Porto und die
Sozialarbeiterin Alice Wekesa, außerdem waren anwesend der Provinzial der
Comboni-Missionare Pater Josef Altenburger und Br. Hans Eigner sowie eine
Comboni-Studentengruppe, die mit musikalischen Beiträgen im Festgottesdienst und
in der Dreißentalhalle begeistern konnte.
Der Erlös
des Kirchweihfestes geht wieder ungeschmälert nach Afrika.
2008
Pater
Mario Porto unterbricht seinen Heimaturlaub in Italien und kommt mit Br. Hans
Eigner zu unserem Kirchweihfest. Pater Mario bedankt sich beim
Unterhaltungsabend am Samstagabend für jede Hilfe, die von hier in die
Partnergemeinde fließt. Viele Helferinnen und Helfer und mehrere Verkaufsstände
tragen wiederum zu einem guten Ergebnis für Kariobangi bei.
Beim
missionarischen Frühschoppen im Edith-Stein-Haus am 26. Oktober konnte die
Gelegenheit genutzt werden, mit Pater Josef Schmidpeter, Pater Mario Porto und
Br. Hans Eigner - alles Comboni-Missionare mit Afrikaerfahrung - ins Gespräch zu
kommen. Bei dieser Gelegenheit konnten wieder einmal 10 000 € an Pater Mario
übergeben werden, um damit die große Not in Kariobangi lindern zu helfen. Der
Betrag setzt sich aus vielen Einzelspenden und dem Erlös aus dem Kirchweihfest
zusammen.
2009
10.000 €
Spendengelder konnten beim Kirchweihfest an P. Mario Porto für Kariobangi
überreicht werden. P. Mario war auf Heimaturlaub in Italien und kam zusammen mit
P. Bernhard Riegel, Rektor des Comboni-Hauses in Ellwangen, zu unserem
Kirchweihfest. Der Erlös des Gemeindefestes geht wieder nach Kariobangi.
2010
Auch dieses Jahr
konnte beim Kirchweihfest eine stattliche Summe an Br. Bruno Haspinger für die
Partnergemeinde übergeben werden. Der Erlös des Kirchweihfestes war wiederum für
Kariobangi bestimmt.
2011
Pfarrer Andreas Macho,
KGRin Michaela Brunnhuber sowie die Gemeindemitglieder Paula Weis und das
Ehepaar Barbara und Günter Adolf reisten nach Kenia in die
Partnergemeinde. P. Mario Porto ist nicht mehr in Kariobangi, er ist in Ongata
Rongai im Postulat eingesetzt, d.h., er ist für junge Afrikaner verantwortlich,
die die Comboni-Missionare kennenlernen wollen. Grüße kommen von Pfarrer Paulino
Mondo aus Kenia.
Der Erlös des
Kirchweihfestes geht selbstverständlich wieder nach Kariobangi.
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Die Partnerschaft zwischen
unseren Gemeinden ist für uns weiterhin Verpflichtung und Gemeindeauftrag
im Sinne christlicher Nächstenliebe. Was in all den Jahren gewachsen
ist, soll weitergeführt werden.
Spendenkonto:
Katholische Kirchenpflege
Oberkochen, Konto 11000 5672 bei der Kreissparkasse Ostalb, BLZ 614 500 50. |