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Maria-Schutz-Kapelle
50 Jahre
Maria-Schutz-Kapelle im Weingarten im Jahr 2000
Zu den diesjährigen
"Jubilaren" gehört auch die im vorigen Jahr samt Kreuzweg
renovierte Kapelle im Weingarten, die erhaben von der Höhe
unsere Stadt Oberkochen grüßt und mit anderen Kapellen und
vielen Wegkreuzen unsere kirchliche Heimat bereichert.
Viele stille Beter suchen in
vielen Anliegen die Fürsprache der Gottesmutter Maria;
Andachten und Gottesdienste für die Gemeinde finden eine
gute Resonanz; Jahrgänger feiern hier runde Geburtstage;
Hochzeitspaare geben sich das Ja-Wort und begehen hier
später feierliche Jubelhochzeiten.
Dank großzügiger Spenden konnte 1985 mit einem schönen
Kreuzweg und alten Stationen und zwei Jahre später mit der
Lourdesgrotte die Kapellenanlage vervollständigt werden.
So rückte unsere
Maria-Schutz-Kapelle, wie unsere Pfarrkirche, mitten unter
die Menschen in unser Gemeindeleben, ist fester Bestandteil
in unserer Kirchengemeinde und deswegen gibt es Grund genug
den
50. Geburtstag zu würdigen.
Bei einem solchen Anlass
schaut man gern zurück und die Älteren unter uns werden sich
sicher an die damalige Zeit um 1950 - fünf Jahre nach dem
Krieg - erinnern. Trotz schwieriger Wegstrecken herrschte
Aufbruchstimmung und so gilt unser besonderer Dank den
damals Verantwortlichen für die weitsichtige Planung beim
Bau dieser Kapelle. Sie ist als Nachfolgerin der
Wiesenkapelle entstanden, in einer Zeit, in der
Oberkochen mit 3455 Einwohnern damals in die rasant
steigende Bevölkerungsentwicklung fällt.
Die Wiesenkapelle hatte zwar
eine lange, sogar Wallfahrtstradition, vom Härtsfeld her,
war dringend renovierungsbedürftig, aber durch die
Ausdehnung der Industrie des alten Platzes nicht mehr
würdig. So wurden mit dem damaligen Pfarrer Rudolf Hager -
er kam 1949 nach Oberkochen - die Weichen für den Neubau
einer Kapelle im Weingarten und Abbruch der früheren
Wiesenkapelle gestellt. Rasant muss es beim Bau gegangen
sein, denn im Mai 1950 wurde schon Richtfest und am
darauffolgenden 31. Juli 1950 bereits Einweihung gefeiert.
Aus damaligen Unterlagen geht hervor, dass mit der Weihe
Dekan Beck aus Wasseralfingen beauftragt war, aber wegen
seiner kurzfristigen Erkrankung und mit bischöflicher
Vollmacht die neue Kapelle von Pfarrer Hager geweiht wurde.
Er schreibt selbst:.."Wir nannten die von der Höhe des
Weingartens nun freundlich grüßende Kapelle Maria vom
Schutz. Möge sie lange ihre heilige Schutzaufgabe
erfüllen!"... Diese Bitte wollen wir für unsere Gemeinde und
inzwischen weit größer gewordene Stadt Oberkochen auch nach
50 Jah- ren beim Jubiläum wiederholen und verbinden mit dem
Dank an unseren Herrgott. Allen Kapelle-Mesner/innen der
Vergangenheit und Gegenwart sagen wir heute ein besonders
herzliches Vergelt's Gott!
Paul Trittler
Ottilienkapelle
Sie steht nahe der
Kocherbrücke am Kapellenweg. Schon um 1650 stand dort eine
Ölbergkapelle, die auch der Hl. Ottilia, der Patronin für
Augenleiden, geweiht war.
Im Chor der Kapelle steht eine PIETA, rechts an der Wand die
Hl. Ottilia und ihr gegenüber der Hl. Josef mit dem
Jesuskind.
Josefskapelle
Man findet sie
am Fuße des Rodsteins und sie wurde im November 1987 im
Kreise der Erbauer - eines örtlichen Freundeskreises -
eingeweiht.
Der Hl. Josef, Nährvater Jesu, wird auch als Schutzpatron
der Familien, Werktätigen und der Kirche verehrt.
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