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J ahresbericht des 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderats zum
Jahreswechsel 2011/2012
Am Silvesterabend hielt der 2.
Vorsitzende des Kirchengemeinderats von St. Peter und Paul, Konrad
Werner, im Jahresabschlussgottesdienst Rückblick auf das abgelaufene
Jahr.
Er erinnerte an drei entscheidende
Themen, die den Kirchengemeinderat beschäftigt haben und die
Auswirkungen auf die Kirchengemeinde haben – die Fertigstellung des
Kindergartens St. Michael, der grundlegend saniert und mit einer
Krippengruppe erweitert worden war, den „Umzug“ des Kirchweihfestes
ins Rupert-Mayer-Haus und ungeplante Baumaßnahmen.
Der Betrieb im Kindergarten St.
Michael war ja bereits zum Jahresbeginn aufgenommen worden, trotzdem
ziehen sich solche Baumaßnahmen länger hin, da einige Fehler oder
Mängel erst im laufenden Betrieb auftreten bzw. erkennbar werden.
Die Auslastung der Gruppen ist wie bisher gut, trotzdem muss, damit
das so bleibt, für den Kindergarten geworben werden, er sollte im
positiven Sinn „im Gespräch bleiben“. Die Umsetzung des Rottenburger
Kindergartenplans, der in den katholischen Einrichtungen den
Orientierungsplan des Landes aufgreift, resultiert nicht nur in
neuen Erziehungsrichtlinien, sondern verändert auch die
Leitungsstrukturen, vor allem verwaltungstechnisch und forciert die
bisher schon geforderte Integration der Einrichtung ins
Gemeindeleben.
Der „Umzug“ des Kirchweihfestes ins
Rupert-Mayer-Haus, der durch die veränderte Situation bei der
Bewirtung ausgelöst worden war, hat sich bewährt. Das Kirchweihfest
ist auch im Gemeindezentrum durchführbar. Die Vorbereitung,
Verpflegung und Durchführung bleibt – einem so großen Fest
entsprechend – aufwändig, aber die Stimmung beim Fest, die natürlich
hauptsächlich von den vielen Besuchern, die mit ihrer Gemeinde
feiern wollen, getragen wird, war sehr gut und bestärkte die
Organisatoren in ihrer Einschätzung, dass ein richtiger Weg
eingeschlagen wurde. Als ein Highlight des Festes erwähnte Werner
die Verleihung der Verdienstmedaille von St. Peter + Paul an Frau
Barbara Adolf. Im Vorgriff auf das neue Jahr erwähnte Werner, dass
das 30jährige Jubiläum der Partnerschaft zu der Slumgemeinde
Kariobangi in Nairobi ansteht und natürlich beim Kirchweihfest 2012
einen Schwerpunkt setzen wird.
Die ungeplanten Baumaßnahmen wecken
positive und negative Assoziationen. Ein Wohnungsbrand zu Anfang des
Jahres ist ein Schlag, aufregender ist jedoch die Regulierung und
Wiederherstellung, da die Regulierung mit der Versicherung aufwändig
und die Koordination der Handwerker in Zeiten der Hochkonjunktur am
Bau unsicher und mit Zeitverzögerungen verbunden ist. Trotzdem
konnte die Mieterin zum Ende des Jahres die Wohnung endlich wieder
beziehen und Werner dankte besonders
Kirchenpflegerin Edeltraut Kieninger und Willy Schönherr
als Koordinator der Bauarbeiten für ihre Leistung.
Ein positiver Aspekt, der auch zu
einer Baumaßnahme führte, ist die Entsendung eines Vikars nach
Oberkochen. Die zwei Zimmer im ehemaligen Schwesternhaus neben dem
Pfarrhaus, die längere Zeit von der Sozialstation Aalen als
Stützpunkt genutzt worden waren, wurden zu einer Wohnung für den
Vikar umgebaut. Pater Raphael ist jetzt seit einigen Monaten in
seinen Dienst eingeführt und Werner drückte die Hoffnung aus, dass
er sich in Oberkochen wohlfühlen möge.
Eingehend auf das reichhaltige
Gemeindeleben in St. Peter + Paul erwähnte Werner besonders die
Erstkommunion mit 26 Kindern, die Firmung mit Weihbischof Dr.
Johannes Kreidler, der 57 Jugendlichen das Sakrament des Hl. Geistes
spendete und drei Weihnachtsgottesdienste, die alle von
Gruppierungen der Gemeinde musikalisch gestaltet wurden. Vor allem
die Tatsache, dass neben dem Kath. Kirchenchor mit dem Musikverein
Stadtkapelle und dem Sängerbund auch nichtkirchliche Vereine solche
Aufgaben gerne übernehmen, zeuge von der Integration der
Kirchengemeinde in das öffentliche Leben Oberkochens.
Aber nicht nur zu den weltlichen
Organisationen, sondern auch zur evangelischen Schwestergemeinde
besteht ein inniges Verhältnis. Werner erinnerte in diesem
Zusammenhang an die gemeinsame Sitzung der beiden
Kirchengemeinderäte in der Kolpinghütte, an ökumenische
Veranstaltungen wie Bibelwoche, Weltgebetstag der Frauen und der
Kinder und Tag der Schöpfung, die alle einen festen Platz im
Jahresablauf der Oberkochener Kirchengemeinden haben. Auch das Café
Zuversicht und die Traineeausbildung, deren zweite Phase gerade
läuft, dokumentieren dies. So war es für die Katholische
Kirchengemeinde ebenso ein großer Einschnitt und eine unangenehme
Überraschung, als das Pfarrer-Ehepaar Nuding seinen Abschied aus
Oberkochen bekannt gab. Bei der Abschiedsfeier selbst war die
Katholische Kirchengemeinde sowohl mit einem Erinnerungsgeschenk als
auch bei der Gestaltung der Feier selbstverständlich mit dabei und
Werner drückte seinen Wunsch an die Evangelische Kirchengemeinde
aus, dass die Vakanz bald beendet sein möge.
Die kirchliche Statistik hielt
Werner kurz und verwies für die genauen Zahlen auf die kommende
Veröffentlichung in den Kirchlichen Mitteilungen. In Summe setzt
sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fort, die von einem
stetigen leichten Rückgang der Zahl der Gemeindemitglieder und einem
Überhang der Beerdigungen gegenüber den Taufen gekennzeichnet ist.
Trotzdem oder gerade deshalb werde sich das Gemeindeleben künftig
auch ändern müssen. Vieles kann mangels Kapazität nicht im
bisherigen Stil aufrechterhalten werden, Neues wird aber entstehen
und der Kirchengemeinderat hat sich in einer Klausur bereits zum
Beginn des Jahres vorgenommen, diesen Wandlungsprozess zu begleiten.
Im Vergleich mit einer bunten Blumenwiese forderte Werner die
Gläubigen dazu auf, ihren jeweiligen Teil zur Farbigkeit der
Gemeinde beizutragen.
Zum Schluss bleibt der Dank, den
Werner ganz besonders an Pfarrer Andreas Macho, Monsignore Paul
Fischer und Pater Raphael richtete, die umsichtig und engagiert ihre
seelsorgerische Aufgabe wahrnehmen und sich um die Belange der
Gemeinde kümmern. Der Pfarramtssekretärin, Frau Rosemarie Gold, und
der Kirchenpflegerin, Frau Edeltraut Kieninger, die nicht nur das
Tagesgeschäft sehr gut erledigen, sondern auf die vielen
unerwarteten und nicht einzuplanenden Ereignisse eingehend, rief
Werner ein herzliches Dankeschön und Vergelt’s Gott zu. Am Schluss
dieser unvollständigen Liste galt Werners Danksagung all denjenigen,
die sich in der Kirchengemeinde, sichtbar oder im Verborgenen,
einbringen und nur so die Möglichkeiten schaffen, dass ein
Gemeindeleben gelingt. In diesem Sinne wünschte Werner der Gemeinde
ein gesegnetes, gutes Neues Jahr.
Josef Distl
Kirchliche
Statistik St. Peter und Paul 2011
|
|
2006
|
2007
|
2008
|
2009
|
2010
|
2011
|
|
Katholiken
|
3 840
|
3 767
|
3 694
|
3 611
|
3 553
|
3 472
|
|
Taufen
|
36
|
29
|
28
|
28
|
25
|
24
|
|
Beerdigungen
|
44
|
45
|
51
|
55
|
48
|
49
|
|
Trauungen
|
9
|
12
|
11
|
7
|
12
|
6
|
|
davon auswärts
|
4
|
8
|
2
|
2
|
7
|
2
|
|
Erstkommunionkinder
|
48
|
37
|
37
|
24
|
32
|
26
|
|
Firmlinge
|
|
54
|
|
60
|
|
57
|
|
Kirchenaustritte
|
13
|
18
|
14
|
14
|
20
|
23
|
|
Neu-/Wiederaufnahmen
|
2
|
1
|
|
1
|
|
|
|
Kirchenbesucher
|
456
|
363
|
429
|
344
|
322
|
309
|
|
in %
|
12
|
10
|
11,6
|
9,5
|
9,1
|
8,9
|
|
Kollekten,
gesamt [€]
|
43 179
|
45 286
|
38 911
|
42 042
|
42107
|
36 950*
|
|
Sternsinger
[€]
|
13 227
|
12 880
|
14 204
|
14 168
|
12 364
|
12 045
|
|
nach
Kariobangi [€]
|
15 000
|
22 000
|
16 600
|
15 700
|
14 000
|
10 000
|
|
Verbl.
Kirchenpflege [€]
|
14 233
|
15 966
|
14 442
|
15 738
|
13 801
|
12 234
|
* inklusive
Adveniat
Bericht des Kirchengemeinderats zum
Jahreswechsel 2010/2011
Liebe
Gemeinde!
Silvester
ist für die meisten unter uns ein Tag, an dem wir innehalten,
zurückblicken und erwartungsvoll nach vorne schauen. In diesen
Zusammenhang möchte ich auch diesen Bericht stellen.
Ich lade
Sie ein, innezuhalten und zurückzuschauen – was fällt Ihnen so alles
ein?
Die ersten
Dinge, dir mir in den Sinn kommen, sind neben familiären Ereignissen
Weltthemen, wie Umweltkatastrophen, wie Erdbeben oder
Überschwemmungen, die Rettung der 30 Bergleute in Chile, der
sehnlichst erwartete und überraschend steile Wirtschaftsaufschwung,
die Ohnmacht und enttäuschte Erwartungen der Bürger gegenüber
politischen Entscheidungen, wie z. B. die Stuttgart 21 oder dem
verschobenen Atomausstieg
und es
sind Themen aus unserer Gemeinde, wie Um- und Ausbau des
Kindergartens, wer macht was im neuen Kirchengemeinderat.
Ein
herausragendes Ereignis im vergangenen Jahr war die
Wahl des Kirchengemeinderats am 17. März. Bei einer ordentlichen
Wahlbeteiligung gaben Sie durch Ihre Stimme den 14 Mitgliedern Ihr
Vertrauen. Halten Sie auch weiterhin Kontakt zu uns Räten, geben Sie
Anregungen, diskutieren Sie mit uns anstehende Entscheidungen, seien
Sie bitte aber auch geduldig bei Ideen, die - für sich allein
betrachtet - schneller entschieden und umgesetzt sein könnten, und
seien Sie nachsichtig und verständig für die immer mehrheitlich
getroffenen Entscheidungen.
Ich danke
bei dieser Gelegenheit nochmals allen Kandidaten für ihre Kandidatur
und freue mich, dass sich auch die Nichtgewählten weiterhin aktiv am
Gemeindeleben beteiligen.
Ein großer
Dank gebührt den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr Engagement und
dem bisherigen 2. Vorsitzenden Paul Trittler, der ein wohlbestelltes
Feld hinterlässt.
Die Arbeit
des alten und neuen Gremiums wurde im Jahr 2010 vom Um- und Ausbau
des Kindergartens geprägt. Doch dazu später mehr.
Man darf
feststellen, dass es gelungen ist, den Spagat zwischen drängenden
Bauaufgaben und den laufend anfallenden Aufgaben für ein aktives
Gemeindeleben zu schaffen.
Erinnern
Sie sich noch an den
Dankeschönabend für alle hauptamtlichen Mitarbeiter und
ehrenamtlichen Helfer, an das verregnete Fronleichnamsfest mit dem
dennoch gemütlichen Gemeindenachmittag im Christian-Hornberger-Saal,
an das herausragende Konzert
unseres Kirchenchors zu
Beginn des Jahres, das bei einer Reise nach Montebelluna noch
zweimal aufgeführt wurde, an ein gut besuchtes
Kirchweihfest, an das
50-jährige Jubiläum der
Caritaskonferenz oder an die kirchlichen Hochfeste Ostern,
Pfingsten, Patrozinium und Weihnachten?
2010 tat sich auch viel Neues:
Initiiert von Pfr. Macho fanden drei
Wallfahrten statt, eine
Gemeindewallfahrt zum Hohenrechberg, eine Wallfahrt der
Seelsorgeeinheit zur Kapelle Maria Eich und eine weitere nach
Südtirol. Der Freundeskreis Kongo wurde gegründet und erhielt bereits Besuch vom
neu ernannten Bischof Daniel Nlandu Mayi aus Matadi. Oberkochen war
eine seiner ersten Auslandsstationen! Dies ehrt uns und zeigt, wie
wichtig unsere Unterstützung für die Menschen dort ist. Wir wünschen
dem Freundeskreis einen breiten Rückhalt in der Gemeinde und ein
segensreiches Wirken zur Unterstützung der Bedürftigen in der
Heimatdiözese unseres ehemaligen Pfarrers Jean Lukombo Makwende.
In Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde
geht das Trainee-Programm
für interessierte Jugendliche in eine zweite Runde. In einem
einjährigen Ausbildungsprogramm erhalten die Jugendlichen eine
Grundausbildung zum Gruppenleiter, einen Rot-Kreuz-Kurs, eine
Einführung in die gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Jugendarbeit
und sie lernen an einem Gemeindeprojekt, was alles von der Idee bis
zur Umsetzung zu beachten ist.
Dies ist eine große Chance, engagierten Jugendlichen
vor Ort eine gute Grundausbildung zu ermöglichen und Freundschaften
mit Gleichgesinnten zu bilden. Ein herzliches Dankeschön sei hier an
Pfarrer Bellmann, den Initiator, und sein Team gesagt. Begleitet
wird das Trainee-Programm federführend von Claudia Jaumann, sowie
unterstützend von Monika Geising und Manuela Mangold.
Eine weitere Chance in der Jugendarbeit bietet sich
durch ein Projekt von Patrizia Hausmann, das sie mit Gleichgesinnten
startete. Unterstützt wird die Projektgruppe auch durch die
Kolpingsfamilie, namentlich durch Herrn Anton Balle. Bitte begleiten
Sie solche Initiativen dort, wo möglich durch Ihre Mitarbeit, durch
Interesse und mit Ihrem Gebet.
Doch zurück zu unserem größten Projekt, dem
Um- und Ausbau des
Kindergartens, der nicht nur den Kirchengemeinderat mit vielen
Aufgaben gefordert hat, sondern der auch unser Gemeindeleben massiv
beeinflusste.
Im Lauf des abgelaufenen Jahres musste der
Kirchengemeinderat Ausschreibungen bewerten, Bauvergaben
beschließen, Farben und Materialien festlegen, Baumaßnahmen
abnehmen, die Beiträge für die neue U3-Gruppe festsetzen und neu
geschaffene Stellen besetzen.
All dies bestimmte einen Großteil der Tagesordnung
unserer monatlichen Sitzungen, erforderte zusätzlich viele
kurzfristig einberufene Sitzungen des Bauausschusses und manchen
sehr kurzfristigen Besuch unserer Bauexperten während der
Arbeitszeit oder auch nach Feierabend und am Wochenende.
Unser Dank gilt dem Engagement von Willy Schönherr,
Rudolf Trittler, Petrus Uhl, Hans-Peter Wolf und Kerstin Minder.
Keiner von uns hatte immer Zeit, aber mindestens einer war immer
dann zur Stelle, wenn es notwendig war.
Um dem Kindergarten mit dem Rupert-Mayer-Haus ein
Ausweichquartier anbieten zu können, mussten Lagerräume gefunden und
alle Veranstaltungen verlegt werden. Wir danken hier den betroffenen
Gruppen für ihr Verständnis und vor allem der evangelischen Gemeinde
für die Bereitschaft, ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Hier war Hans-Peter Wolf die treibende Kraft.
Durch die Nutzung des Christian-Hornberger-Saals
ergaben sich neue und bereichernde Kontakte. Dies war zum Beispiel
beim Gemeindenachmittag an Fronleichnam zu erleben und zeigte sich
auch beim Auftritt unseres Kirchenchors in der evangelischen Kirche
am zweiten Advent.
Das Edith-Stein-Haus konnte sich als
Veranstaltungsort profilieren. Es wird zukünftig sicherlich stärker
als in der Vergangenheit ins Gemeindeleben einbezogen.
Bei einem Umbau fallen immer Dreck, Staub, Lärm und
verschiedene Beeinträchtigungen an. Jeder unter uns, der schon
einmal einen Umbau in seinem Haus oder in seiner Wohnung
durchgeführt hat, kann erahnen, was die Familie Rafalski in den
letzten Monaten auszuhalten hatte. Die Familie Rafalski hat sich
kaum beklagt, mit Geduld auf Reparaturen gewartet oder die baulichen
Anpassungen zum Teil sogar in Eigenregie durchgeführt. Der Familie
Rafalski sei dafür ein herzliches und hochachtungsvolles Dankeschön
und Vergelt‘s Gott gesagt.
Auch dem Kindergartenteam möchten wir an dieser
Stelle danken. Es hat unter erschwerten Umständen einen
reibungslosen Ablauf sichergestellt und den Kindern ein gutes
Zuhause geboten.
Am 10. Januar wird der Betrieb des Kindergartens St.
Michael in den neu gestalteten Räumen, mit einer neuen Gruppe, den
unter-3-Jährigen, und mit einem erweiterten Erziehungsteam
aufgenommen.
Am 18. Februar soll der Kindergarten eingeweiht
werden, am darauffolgenden Sonntag, dem 20. Februar wird dann ein
Tag der offenen Tür abgehalten. Schon heute laden wir Sie herzlich
dazu ein – lernen Sie unsere Mitarbeiter und die neu gestaltete
Einrichtung kennen.
Anstehende Aufgaben rund um den Kindergarten und das
Rupert-Mayer-Haus werden noch die Gestaltung der Außenanlagen des
Kindergartens, schon lange anstehende Renovierungen des Saals, der
Küche und des Krabbelgruppenraums sein.
Es wären
sicherlich noch manche sozialen Dienste, Feste oder Veranstaltungen
einer Erwähnung wert. Sie alle zeigen von einem reichhaltigen
Gemeindeleben, von engagierten Helfern und Kümmerern in unserer
Gemeinde. Wir alle nehmen viel zu viel als selbstverständlich wahr
und wundern uns erst dann, wenn liebgewordene Dinge hinterfragt
werden oder nicht mehr angeboten werden können. Wir danken allen
Helfern, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, für ihren
hilfreichen Beitrag von A wie Abwaschen oder Aufräumen bis Z wie
Zuschließen oder Zusammenarbeiten.
Ein ganz besonderer Dank am Ende dieses Rückblicks
gilt Pfarrer Andreas Macho
und Monsignore Paul Fischer, die umsichtig und engagiert ihre
seelsorgerische Aufgabe wahrnehmen und sich um die Belange der
Gemeinde kümmern.
Unermüdlich und weit über dem normalen Engagement
bearbeiten Frau Gold und
Frau Kieninger das Tagesgeschäft und gehen auf die vielen
unerwarteten und nicht einzuplanenden Ereignisse ein. Auch Ihnen ein
herzliches Dankeschön und Vergelt’s Gott.
Eine große Hilfe waren uns im abgelaufenen Jahr auch
zwei Mitarbeiterinnen aus dem Katholischen Verwaltungszentrum in
Aalen, Frau Fröhlich für
Verwaltungsaufgaben rund um den Kindergarten und Frau Manteufel bei
haushaltstechnischen Belangen.
Liebe Gemeinde, diese Liste könnte beliebig
fortgeführt werden und wäre doch nie vollständig. Sollte ich jemand
nicht gebührend erwähnt haben, bitte ich dafür um Entschuldigung.
Der Schluss dieser Danksagung gilt den Mitgliedern
des Kirchengemeinderats. Offenheit und gegenseitiges Vertrauen
prägten unsere Treffen. Ein jeder bringt sich, seine Interessen und
seine Fähigkeiten ein und unterstützt im Rahmen seiner
Möglichkeiten. Dafür gilt unser Dank den Kirchengemeinderäten
Matthias Balle, Michaela Brunnhuber, Josef Distl, Monika Geising,
Johannes Gutknecht, Claudia Jaumann, Ingrid Lücke, Manuela Mangold,
Willy Schönherr, Rudolf Trittler, Petrus Uhl, Hilde Weber und
Hans-Peter Wolf.
Liebe
Gemeinde, Sie sind es gewohnt, dass in diesem Bericht
statistische Daten aufgeführt werden. Ich werde mich dazu kurz
fassen und bitte Sie, die entsprechenden Zahlen in den nächsten
Veröffentlichungen nachzulesen.
Stand
heute haben wir 3553 Katholiken, im abgelaufenen Jahr gab es 25
Taufen und 48 Beerdigungen. 32 Kinder empfingen die erste heilige
Kommunion. 20 Mitbürger sind aus der Kirche ausgetreten. Der
Gottesdienstbesuch lag an den beiden Zählsonntagen knapp unter 10%.
Das
Spendenaufkommen ist mit 56 760 € wieder in einer beachtlichen
Größenordnung. Dies zeigt, dass Sie alle Ihren Blick und Ihr
Mitgefühl auch auf die Eine-Welt und die Nöte der Menschen richten.
Danke!
Anstatt eines durchgängigen Vergleichs der aktuellen
Zahlen zum Vorjahr möchte ich heute einen anderen Vergleich
anstellen:
1992 hatten wir rund 4537 Katholiken in Oberkochen,
heute sind es - Sie haben es eben gehört - 3553, das sind beinahe
1000 Mitbürger oder nicht ganz 25% weniger!
Die zurückgehende Katholikenzahl und ein steigender
Altersquerschnitt einerseits sowie steigende soziale
Herausforderungen, eine sich rapide verändernde Gesellschaft und
steigende Erwartungen sind eine der größten Herausforderung für die
Zukunft, der wir uns gemeinsam stellen müssen.
Blicken wir am Jahreswechsel nach vorne, dann werden
uns bauliche Themen weiterhin begleiten und die Feste im
Jahreskreislauf wollen vorbereitet und gefeiert sein.
Der Kirchengemeinderat wird im Februar bei einer
Klausurtagung die Gelegenheit nutzen, die Situation der Gemeinde
anzuschauen, Bedürfnisse und mögliche Aktivitäten auszuloten und
will sich an den beiden Tagen noch besser kennenlernen.
Eingangs erwähnte ich enttäuschte Erwartungen –
Erwartungen, die im Wahlkampf geschürt wurden, die mit neuen
Personen verbunden werden und die sich dann im täglichen Leben unter
den gegebenen Randbedingungen doch nicht umsetzen lassen. Wir vom
neuen Kirchengemeinderat haben wie Sie eigene Hoffnungen, wir spüren
erwartungsvolle Blicke, hören Fragen und wollen weder enttäuschen
noch enttäuscht werden. Enttäuschungen lassen sich nie vollständig
vermeiden, in einem offenen, gemeinsamen und vertrauensvollen
Miteinander aber sehr gering halten.
Ich habe in diesem Bericht Neues erwähnt, wir freuen
uns über weitere Anregungen aus der Gemeinde zu Jugend- oder
Familienarbeit, zu Trauerbegleitung, zum Kirchweihfest oder zur
Ökumene. Wir brauchen Ihre Ideen und Anregungen, wir brauchen aber
auch Teams, die bereit sind, diese Themen anzugehen und umzusetzen.
Wir 14 Kirchengemeinderäte sind zu wenige, um alles selber zu
machen. Es ist aber unsere Aufgabe, zu hinterfragen, geeignete
Rahmenbedingungen zu schaffen oder für Unterstützung zu sorgen.
In der Werbung heißt es „gemeinsam sind wir stark“,
Paulus spricht von „einem Leib mit vielen Gliedern“. Wir haben - wie
schon erwähnt - ein reichhaltiges Gemeindeleben, viele helfenden
Hände. Wir müssen und wollen uns den Herausforderungen stellen, aber
wir alle dürfen uns nicht überfordern.
Wir können die uns gestellten Aufgaben nur gemeinsam
meistern und erbitten dazu Gottes Segen sowie ein offenes Ohr und
ein weit geöffnetes Auge, um seine Zeichen wahrzunehmen.
Lassen Sie
mich mit einem Segensspruch unbekannten Ursprungs enden:
Gott segne Dich,
dass Du dem Morgen mit froher Erwartung entgegen
siehst!
Dass Dir aus dem, was Dir bisher an Schönem gelungen
ist,
Freude und Kraft für die Zukunft erwächst,
und dass sich in dem, was dir geschenkt wird, deine
Sehnsucht erfüllt!
Konrad
Werner, 2. Vorsitzender
|
|
2005
|
2006
|
2007
|
2008
|
2009
|
2010
|
|
Katholiken
|
3931
|
3840
|
3767
|
3694
|
3611
|
3553
|
|
Taufen
|
23
|
36
|
29
|
28
|
33
|
25
|
|
Beerdigungen
|
44
|
44
|
45
|
51
|
55
|
48
|
|
Trauungen
|
9
|
9
|
12
|
11
|
7
|
12
|
|
davon auswärts
|
5
|
4
|
8
|
2
|
2
|
7
|
|
Erstkommunionkinder
|
40
|
48
|
37
|
37
|
24
|
32
|
|
Firmlinge
|
84
|
|
54
|
|
60
|
|
|
Kirchenaustritte
|
13
|
13
|
18
|
14
|
14
|
20
|
|
Neu-/Wiederaufnahmen
|
|
2
|
1
|
|
1
|
|
|
Kirchenbesucher
|
513
|
456
|
363
|
429
|
344
|
322
|
|
in %
|
13
|
12
|
10
|
11,6
|
9,5
|
9,1
|
|
Kollekten, gesamt [€]
|
47 223.-
|
43 179.-
|
45 286.-
|
38 911.-
|
42 042.-
|
42 107.-
|
|
Sternsinger [€]
|
14 055.-
|
13 227.-
|
12 880.-
|
14 204.-
|
14 168.-
|
12 364.-
|
|
nach Kariobangi [€]
|
13 000.-
|
15 000.-
|
22 000.-
|
16 600.-
|
15 700.-
|
14 000.-
|
|
Verbl. Kirchenpflege [€]
|
14 964.-
|
14 233.-
|
15 966.-
|
14 442.-
|
15 738.-
|
13 801.-
|
|