Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

Startseite

Aktuelles

Termine

Jahresablauf

Gottesdienste

Verantwortliche

Gemeinde

Soziale Einrichtungen

Gruppen

 

Partnerschaften

  Eine-Welt-Laden

  Kariobangi-Chronik

  Kariobangi-aktuell

  Aus aller Welt

 

Was ist, wenn ...?

Seelsorgeeinheit

Archiv

Links

Von A - Z

Impressum

 

 

                  Eine Welt-Laden    

 

Fairer Handel sichert und verbessert die Lebensbedingungen der Kleinbauern vor Ort und fördert die Selbständigkeit und die Gleichberechtigung der im Handelsgeschehen benachteiligten Produzenten. Die konkreten Maßnahmen des Fairen Handels umfassen langfristige Liefer- und Abnahmeverträge und deutlich über dem Weltmarktniveau liegende Preise.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

                                                     http://www.gepa3.de/

20 Jahre Engagement für die Menschen der sogenannten Dritten Welt

Ob sich das die Gründungsmitglieder um Ulrike Balle-Grünbaum und Albert Seckler vor 20 Jahren tatsächlich vorstellen konnten? Dass die MEF-Gruppe (Mission-Entwicklung-Frieden) sich über so viele Jahre engagiert und erfolgreich für die Belange der Mission und der Menschen in der sogenannten Dritten Welt, insbesondere  in unserer Partnergmeeinde Kariobangi, einsetzen würde? Und dass vor allem auch Sie, liege Gemeindemitglieder, so lange und so treu unsere Aktionen mittragen würden? Deshalb geht zu unserem 20jährigen Jubviläum unser Dank zuallererst einmal an Sie, die Sie unsere Aktionen so herzlich unterstützen: durch Ihre Einkäufe bei unserem monatlichen Eine-Welt-Angebot nach den Sonntagsgottesdiensten, durch den großartigen Besuch beim jährlichen Fastenessen im Rupert-Mayer-Haus, durch Ihr Interesse an den von der MEF-Gruppe mitgestalteten Gottesdiensten zum Misereor- und zum Missio-Sonntag, durch Ihren Kauf von Bananen, von Adventskalendern und Nikolausen, durch Ihr Dabeisein beim Coffee-Stop-Sonntag im Juli, bei den missionarischen Frühschoppen und bei den vielen anderen Gelegenheiten, bei denen wir immer wieder auf Ihr Interesse zählen dürfen.

Mit Ihren Engagement, das sich immer wieder in Ihrer großartigen Spendenbereitschaft zeigt, ermöglichen Sie es, dass die Missionsgruppe beträchtliche Beträge weiterleiten kann. Zu einem großen Teil gehen Ihre Spenden und die Erlöse, die wir aus den verschiedenen Aktionen erwirtschaften, an unsere Partnergemeinde in Kariobangi. Aber wir wollen darüber hinaus auch andere Projekte und Aktionen großzügig unterstüzten, die vielleicht nicht immer ganz so im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört natürlich die Gemeinde von Pater Gerner in Uganda, der ja die Partnerschaft mit Kariobangi mit angestoßen hat, dazu gehören auch die Gemeinde von Pfarrer Paulinus aus Tansania, den wir bei vielen Urlaubsvertretungen in unserer Gemeinde schätzen gelernt haben, und die Kongolesische Heimatgemeinde von Pfarrer Jean Lukombo Makwende, an dessen Zeit hier in Oberkochen wir uns alle gerne erinnern.

Gerne machen wir weiter - im Interesse der Menschen in Kariobangi und in der sogenannten Dritten Welt. Bleiben Sie uns treu, bleiben Sie interessiert an der Arbeit unserer Missionsgruppe und lassen Sie uns gemeinsam auch weiterhin durch finanzielle Unterstützung und vor allem auch durch das Gebet die Menschen in unseren Partner- und befreundeten Gemeinden begleiten.

 Ganz besonders würden wir uns auch darüber freuen, wenn sich weitere Gemeindemitglieder dazu entschließen könnten, aktiv Mitglied in der Missionsgruppe zu sein und die vielen Aktionen gemeinsam mit uns durchzuführen. Seien Sie versichert: die Mitarbeit in der Missionsgruppe ist keine Arbeit, sondern Freude! Sprechen Sie uns einfach bei einem unserer nächsten Termine an. Gleichzeitig geht ein ganz herzliches Dankeschön an alle ehemaligen Mitglieder der MEF-Gruppe für das große Engagement in den vergangenen Jahren - nur dadurch wurde es möglich, dass wir dieses Jubiläum feiern können. Wir aktiven Mitglieder (und das sind im Moment Barbara Adolf, Melanie Britz, Monika Geising, Barbara Hug, Elisabeth Kramer, Ingrid Lücke, Johanna Maier, Brigitta Schwarz, Agatha Stig, Hilde Weber, Paula Weis, Gerlinde Winter) freuen uns gemeinsam über diese 20 Jahre MEF-Gruppe und hoffen auf ein langes weiteres Bestehen!

Mit herzlichen Grüßen Ihrer MEF-Gruppe   -   Brigitta Schwarz

Faire Produkte aus dem Eine-Welt-Verkauf jetzt auch bei Bäckerei Dickenherr

Wir freuen uns sehr, dass Bäckermeister Ulrich Dickenherr ab sofort Faire Produkte in seiner Bäckerei zum Verkauf anbietet. Dabei handelt es sich um die Waren, die Sie bereits bei unseren Eine-Welt-Verkäufen nach den Sonntagsgottesdiensten kennen- und schätzen gelernt haben. Da erfreulicherweise die Nachfrage nach diesen Waren steigt und viele unserer Käufer/Innnen auch zwischen unseren Verkaufsterminen Bedarf an den Produkten haben, schließt Bäckerei Dickenherr dankenswerter Weise diese Lücke. Die Verkaufserlöse aus diesen Umsätzen der Bäckerei Dickenherr gehen ebenfalls an Projekte unserer Missionsgruppe.

Herzlichen Dank an Sie alle, die Sie durch Kauf und Verkauf der Fairen Produkte die Landarbeiter der sogenannten Dritten Welt unterstützen.

Ihre MEF-Gruppe

coffee-STOP zieht positive Bilanz

Die Benefizaktion für die kongolesische Heimatdiözese von Pfarrer Jean Lukombo am vergangenen Sonntag ist bei allen Gottesdienstbesuchern sehr gut angekommen. Nach der Eucharistiefeier, die durch den Gospel-Express musikalisch gestaltet wurde, konnten sich die gut gelaunten Gemeindemitglieder bei herrlichem Sonnenschein auf dem Kirchplatz und im Edith-Stein-Haus in geselliger Runde treffen. Gemeinsam hatten die Missions-Gruppe und der Freundeskreis Kongo e. V. zu Kaffee, Tee und Saft aus fairem Handel eingeladen, um erneut für diese tollen Produkte zu werben. Die selbst gebackenen Kuchen und Torten fanden dabei reißenden Absatz. Besucher und Initiatoren konnten zufrieden bestätigen, dass diese Aktion ein voller Erfolg war und spätestens im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden soll.

Die gute Resonanz dieser Veranstaltung zeigte sich letztlich auch in der großzügigen Spendenbereitschaft und durch die Erlöse aus dem Kuchenverkauf. Das Spenden-Barometer für den Kongo konnte damit um stolze 866 Euro gesteigert werden. Herzlicher Dank gilt auch der Mission-Gruppe, die erneut mit 250 Euro aus ihrem Hilfs-Fonds beitragen konnte.

Missions-Gruppe und Freundeskreis Kongo wissen um den Rückhalt ihrer Aktionen für Afrika in der Kirchengemeinde und sagen deshalb für jede Unterstützung ein herzliches Vergelt’s Gott. Die Einsatzbereitschaft der vielen Helferinnen und Helfer war wieder vorbildlich. Ihnen allen, den fleißigen Bäckerinnen und den Initiatoren um Frau Johanna Maier gilt ein besonderes Dankeschön.

Thomas Haas

 

Freude über Besuch von Pater Mario Porto.

Am 18./19. Juni gab es ein herzliches Wiedersehen mit Pater Mario Porto, der mit unserer Gemeinde seit vielen Jahren verbunden ist. Wir konnten ihn und seinen Mitbruder Hans Eigner aus Ellwangen zu den Gottesdiensten begrüßen. Sowohl in der Predigt, als auch bei der Stunde der Begegnung am Samstagabend im Edith-Stein-Haus, erfuhren wir viel Neues, viel Erfreuliches aber auch Nachdenkliches aus unserer Partnergemeinde Kariobangi.

Auch wenn sich die Lebenssituation der Menschen in unserer Partnergemeinde in den letzten Jahren etwas verbessern konnte, so sind doch weiterhin viele Projekte auf unsere Unterstützung angewiesen: z. B. werden zahlreiche Kinder mit Schulspeisung versorgt, es werden Lehrmaterial und Schuluniformen bereitgestellt usw. Nur über die Bildung und Ausbildung ist eine wirkliche Zukunftsperspektive für diese Kinder und Jugendlichen gegeben. Die Gemeindemitglieder in Kariobangi sammeln von ihrem wenigen Geld, das sie zur Verfügung haben, für den Neubau der Kirche St. Martin, da die alte Kirche aus allen Nähten platzt (etwas, was wir uns schon gar nicht mehr vorstellen können) - auch dafür ist weiterhin unsere Unterstützung notwendig.

Erfreulich war zu hören, dass die Aids-Neuerkrankungen zurückgehen, jedoch benötigen viele Tausende Erkrankte lebensnotwendige Medikamente, die ebenfalls mit finanzieller Unterstützung aus Oberkochen gekauft werden können. Pater Mario erzählte mit großer Freude und mit Engagement von den Menschen in unserer Partnergemeinde. Sicherlich haben sich alle Kirchenbesucher und die erfreulicherweise zahlreich erschienen Besucher im Edith-Stein-Haus davon mitreißen und erneut für Kariobangi begeistern lassen!

Frau Paula Weis konnte Pater Mario einen Scheck über 400 € überreichen, ein stolzer Betrag, der aus den Eine-Welt-Verkäufen in unserer Pfarrkirche erwirtschaftet wurde. Das ist Ihr Verdienst, liebe Käufer/Innen unserer Produkte aus fairem Handel! Ein herzliches Dankeschön Ihnen allen dafür!

Ihre MEF-Gruppe

 

 

 

 

Brot für die Ärmsten

Bereits zehn Mal hat Bäckermeister Dickenherr für die Solibrot-Aktion der Missionsgruppe gespendet. Frau Barbara Adolf, die den tollen Betrag von 500 € von Herrn Dickenherr entgegennehmen durfte, erläuterte, dass die Solibrot-Aktion eine spezielle Oberkochener Aktion sei, die jeweils vom Aschermittwoch bis nach Ostern läuft. Ulrich Dickenherr verkauft dafür normales, altdeutsches Landbrot, das mit der Solibinde zum symbolhaften Solidaritätsbrot wird für die Ärmsten der Armen. Vom Verkaufserlös zwackt Bäckermeister Dickenherr jeweils einen bestimmten Betrag ab. Mit dem Erlös der Aktion konnte die Missionsgruppe z. B. schon die Arbeit von Helene Dingler für die Comboni-Missionare in Norduganda unterstützen; der Hauptanteil der Spenden jedoch geht seit 10 Jahren an unsere Partnergemeinde in Kariobangi. Wir danken ganz herzlich Herrn Bäckermeister Dickenherr und Ihnen allen, die Sie mit dem Kauf des Solibrotes Ihre Unterstützung für unsere Partnergemeinde in Kenia kundgetan haben. Ende August wird eine Delegation unserer Gemeinde nach Kariobangi reisen und Frau Adolf wird dort den Solibrot-Erlös persönlich an die Gemeinde übergeben.

Nochmals herzlichen Dank von Ihrer MEF-Gruppe

 

Fairer Handel

Seit vielen Jahren hat Frau Katharina Grünbaum die Lagerung und den Verkauf der Waren aus dem Fairen Handel ermöglicht. Aus dem Erlös des Verkaufs konnte die MEF-Gruppe diverse Projekte in Afrika mit ansehnlichen Spenden unterstützen. Wir danken Frau Grünbaum sehr herzlich, dass sie diesen Einsatz so sorgfältig und erfolgreich durchgeführt hat.

Diese Aufgabe hat nun Frau Johanna Maier übernommen. Wenn jemand außerhalb unserer Verkaufstermine Waren von uns benötigt, kann er sich bei ihr melden (Tel.: 6354).

Vielen Dank für Ihr Interesse.

MEF-Gruppe

 

Großartiger Fastenessen-Erlös

Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste des Fastenessens im Rupert-Mayer-Haus am vergangenen Sonntag - 400 Portionen Maultaschen sowie etliche selbstgebackene Kuchen fanden reißenden Absatz und sorgten für einen überwältigenden Erlös von 725 € für Pfarrer Paulinus aus Tansania.

Zusätzlich überreichte Barbara Adolf 200 € aus dem Verkauf ihrer wunderschönen selbstgenähten Schürzen und Taschen - und für diese andauernde Unterstützung ihrer Käuferinnen bedankt sich Frau Adolf an dieser Stelle ganz herzlich. Ein weiteres großes Dankeschön geht an die emsigen Helferinnen in der Küche und auch besonders an die Firmbewerberinnen der Gruppe von Michaela Brunnhuber - schön, dass Ihr Euch so eifrig in den Dienst der Sache gestellt habt! Auch heuer wieder war das Fastenessen ein wunderbarer Beweis froher Pfarrgemeinschaft und hohen Engagements für die Missionsanliegen.

 

Bischof Daniel sagt Vergelt's Gott
Wie wichtig unserer Kirchengemeinde die Solidarität mit Afrika ist, hat der überaus freundschaftliche Empfang für Bischof Danie NLANDU MAYI gezeigt. Seit dem Besuch einer Delegation zusammen mit Pfarrer Jean Lukombo sei Oberkochen in Matadi zu einem echten Begriff geworden. Sowohl am Samstagabend als auch am Sonntag konnte der Bischof der Diözese Matadi vor einer großen Gottesdienstgemeinde eine beeindruckende Predigt halten. Der Bischof versuchte dabei, die Gründe für die heutige Situation Schwarz-Afrikas sowie die Chancen für eine bessere Zukunft dazulegen. Viele Menschen in Afrika meistern ihre schwierige Lebenssituation durch die Kraft, die ihnen der Glaube an unseren Herrn Jesus Christus gibt. Großes Vertrauen setzen die Gläubigen in die Kirche, die ihnen allein in vielen Probelemn hilft.
Der Bischof betonte unter anderem auch, dass nur ein Drittel der jungen Menschen im Kongo Zugang zu Bildung haben. Eines der dringendsten Anliegen ist ihm deshalb der Aufbau eines guten Bildungssystems. Denn im Wissen und den Fähigkeiten der jungen Menschen liegt ein großes Potential für den Fortschritt. Bischof Daniel sagte, dass sein Heimatland hier noch am Anfanbg steht. Er ist aber davon überzeugt, dass es in kleinen Schritten vorwärts geht. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Bischof unsere Kirchengemeinde St. Peter und Paul um Spenden für ein Schulhaus in einem Armenviertel von Matadi bat. Das Haus steht aus Geldmangel seit längerem im Rohbau und die Diözese möchte den Schulbetrieb endlich aufnehmen. Bischof Daniel freute sich sehr, als er die Kollekte der Gottesdienste am vergangenen Wochenende in Höhe von 1 400,00 € entgegennehmen durfte. Er ist für diese großherzige Spendenbereitschaft sehr dankbar und wird in seiner Diözese gerne von dieser Verbundenheit in Nächstenliebe berichten. Bischof Daniel NLandu Mayi grüßt Sie alle in dankbarer Verbundenheit, wünscht Ihnen eine besinnliche und gesegnete Adventszeit.
Thomas Haas

Coffee-STOP war ein großer Erfolg!

Auch wenn der Sommer am Sonntag-Vormittag eine Regenpause eingelegt hat, ließen sich ganz viele Gemeindemitglieder nicht vom Besuch des Coffee-STOPS abhalten. Gemeinsam mit der Kongo-Gruppe freuen wir uns sehr, dass Sie sich für die Produkte aus fairem Handel interessiert und Kaffee, Tee und Säfte probiert haben. Und gleichzeitig die Gelegenheit nutzten, miteinander ins Gespräch zu kommen und mit Ihrer Spende die Schulbildung der Kinder in Pfarrer Jean Lukombo's Heimatgemeinde zu unterstützen. Ihre großzügige Spende von 250 € haben wir aus der MEF-Projektekasse auf 400 € erhöht und diesen Betrag konnte die Vorsitzende der MEF-Gruppe, Frau Johanna Maier, direkt am Sonntag-Nachmittag in der Kolpinghütte noch an Pfarrer Jean überreichen. Ganz herzlichen Dank Ihnen allen für Ihr Kommen und Ihre ununterbrochene Unterstützung der Missionsanliegen! Ebenso geht unser herzlicher Dank an ein betagtes Mitglied unserer Kirchengemeinde für das "Sponsoring" der Produkte, die am Coffee-STOP ausgeschenkt wurden!

Ihre MEF-Gruppe & Kongo-Gruppe

 

Weltladen Aalen spendet für Oberkochener Missionsprojekte

Die Missionsgruppe MEF der Kirchengemeinde St. Peter und Paul erhält die Ware, die monatlich im Kirchenverkauf angeboten wird, direkt vom Aalener Weltladen. Der Aalener Weltladen, dessen Mitarbeiterinnen ebenfalls ehrenamtlich im Verkauf tätig sind, spendet jährlich seine Überschüsse an verschiedene Gruppen und Organisationen, die dort ihre Waren einkaufen. Und so freuen wir uns über 300 €, die wir an unsere Missionsprojekte weiterleiten können. Frau Johanna Maier, die Vorsitzende der MEF-Gruppe, durfte kürzlich den Scheck des Weltladens gemeinsam mit zahlreichen anderen "Beschenkten" in Empfang nehmen. Unser herzlicher Dank gilt dem Aalener Weltladen und natürlich ganz besonders Ihnen, die Sie durch Ihren Einkauf nachhaltig den Fairen Handel unterstützen.

Ihre MEF-Gruppe

Dank für gespendete Rosenkränze

Herr Albert Seckler, Mitglied unserer MEF-Gruppe, hatte vor einiger Zeit eine Rosenkranz-Sammelaktion in unserer Pfarrkirche organisiert. Dabei sind weit über hundert Rosenkränze von Ihnen, liebe Gemeindemitglieder, gespendet worden! Frau Helene Dingler aus Königsbronn hat die Rosenkränze in ihr Hilfsgebiet nach Norduganda verschickt, wo sie von den Menschen dort mit sehr großer Freude und mit großem Dank aufgenommen wurden. Dass jetzt durch die Hände der Menschen in Norduganda geht, was noch vor einiger Zeit in Oberkochener Händen lag - das ist doch ein schöner Gedanke!

„Afrika zwischen Chaos und Hoffnung“

Nach Michael Müller und Paula Weis (sie hatten Missionsstationen in Indonesien bzw. in Südafrika besucht) setzte Albert Seckler die Reihe der „Missionarischen Frühschoppen“ am 25. April 2010 mit einem Referat zum Thema „Afrika zwischen Chaos und Hoffnung“ fort. Teilweise seit Jahrzehnten schon gibt es enge Verbindungen zwischen Oberkochen und Kenia, Uganda, Tansania und nun auch mit dem Kongo. Mit dem Schwerpunkt „Schwarzafrika“ untersuchte Albert Seckler darüber hinaus anhand vieler konkreter Beispiele die Probleme und Chancen der 53 Staaten Afrikas.

Abgesehen von den derzeit häufigen Berichten wegen der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika und mehr oder weniger rührseligen Fernsehfilmen, macht dieser riesige Erdteil bei uns meist nur wegen der dortigen Kriege, Krankheiten und Katastrophen Schlagzeilen. Die Bevölkerungszahl Afrikas nimmt explosionsartig zu, die Korruption scheint nicht nur in den Führungsschichten  unausrottbar zu sein. Lange im Westen zu wenig beachtet, investiert vor allem China, ohne sich um die bessere Einhaltung der Menschenrechte zu kümmern, mit dem Ziel, an die reichen Bodenschätze Afrikas zu kommen, inzwischen in großem Ausmaße. Trotz gewaltiger Entwicklungshilfe gelingt es den früheren europäischen Kolonialmächten und den USA bisher nicht, in Afrika dauerhafte demokratische Strukturen zu festigen.

Andererseits haben Afrika und seine Menschen realistische Chancen auf eine bessere Zukunft: das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Hilfsbereitschaft gerade der Ärmsten wird am Beispiel der riesigen Slums etwa in der kenianischen Partnergemeinde Kariobangi sichtbar; die alten Menschen werden nicht abgeschoben, sondern geehrt und bis zu ihrem Tode betreut. Besonders die Afrikanerinnen bemühen sich um Bildung und setzen sich – oft gegen den Widerstand der Männer – buchstäblich bis zur Erschöpfung für ihre Familien ein. Die positive Entwicklung einzelner Staaten wie Ruanda (trotz früherem Völkermord) oder Botswana zeigt, dass der Anschluss an die globalisierte Welt gelingen kann. Und gerade die durch die Kirchen zielgerecht eingesetzte und kontrollierte „Hilfe zur Selbsthilfe“ weist den richtigen Weg.

Erfreulicherweise stieß dieses Thema doch auf gutes Interesse, so dass MEF-Vorsitzende Johanna Maier zahlreiche Gemeindemitglieder begrüßen konnte, die mit hoher Aufmerksamkeit und diversen Fragen den Vortrag von Herrn Seckler verfolgten. Auch zukünftig will die MEF-Gruppe mit interessanten Vorträgen, die im weitesten Sinne die „Mission“ zum Thema haben, für die Auseinandersetzung mit der Problematik und den Hoffnungen und Chancen in der sogenannten Dritten Welt sorgen. Herzlichen Dank für Ihr stetes Interesse an unserer Arbeit!

Ihre MEF-Gruppe

 

 

800 Euro für Pfarrer Paulinus

Guter Besuch beim Fastenessen 2010 im Rupert-Mayer-Haus

Am 1. Fastensonntag konnte die Missionsgruppe erfreulich viele Besucher begrüßen, die beim Mittagessen mit Maultaschen und einfachen Kuchen ihre Verbundenheit mit der Mission und ganz besonders mit Pfarrer Paulinus zeigten, dem der komplette Erlös des Fastenessens zugute kommt. Die Gäste nutzten auch die Gelegenheit, im Eine-Welt-Laden einzukaufen und Selbstgenähtes von Barbara Adolf zu erstehen. Und so können wir die stolze Summe von 800 € an Pfarrer Paulinus überweisen. Ganz herzlichen Dank Ihnen allen für Ihre fortwährende Unterstützung!

   
Und weitere 1 200 Euro an Spenden aus dem Eine-Welt-Verkauf

Trotz Wirtschaftskrise - die Bereitschaft unserer Gemeindemitglieder, durch den Eine-Welt-Einkauf wichtige Anliegen in der Mission zu unterstützen, ist ungebrochen. So konnte die Missionsgruppe jetzt sowohl an Pater Gerner als auch an Pater Mario in unserer Partnergemeinde Kariobangi jeweils 600 € überweisen - Erlöse des Jahres 2009 aus dem Verkauf der fair-gehandelten Waren, die wir jeweils am Monatsbeginn in den Sonntagsgottesdiensten anbieten. Sie wissen ja, mit dem Kauf dieser Waren unterstützen Sie zum einen die Produzenten in den sogenannten Entwicklungsländern, denen die Einnahmen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Zum anderen können wir die Erlöse aus diesem Verkauf an Missionsprojekte weiterleiten - wie in den vergangenen Jahren an unsere Partnergemeinde in Kariobangi und an Pater Gerner. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen allen. Bleiben Sie uns treu!

Ihre MEF-Gruppe

 

 

 

2010 Die "Solibrot-Aktion" für die Schulspeisung in Kariobangi

Die Solibrot-Aktion von Bäckermeister Ulrich Dickenherr und der Missionsgruppe ist seit acht Jahren ein fester Begriff in Oberkochen.

"Wir freuen uns, dass die Menschen, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen, auch an die Armen in Kariobangi denken", betonte Bäckermeister Dickenherr bei der Spendenübergabe an die Vorsitzende des Missionsausschusses MEF, Johanna Maier. Die Aktion läuft immer vom Aschermittwoch bis zum Weißen Sonntag. Dabei wird normales Landbrot zum Solidaritätsbrot für die Armen, denn: Dickenherr zwackt vom normalen Ladenpreis einen Betrag für die Solidaritätsaktion ab. Auf diese Weise kamen stattliche 200 € zusammen, die für die Schulspeisung in Kariobangi eingesetzt werden. (Text und Bild von Lothar Schell).

Herzlichen Dank sagt die MEF-Gruppe an Bäckermeister Ulrich Dickenherr und an alle Käuferinnen und Käufer!

 

 

2009

Die „Solibrot-Aktion“,

die jedes Jahr während der Fastenzeit von Aschermittwoch bis zum Weißen Sonntag läuft, hat schon gute Tradition in unserer Stadt. Die Idee dazu stammt aus dem Themenkatalog des Hilfswerks Misereor; der Ausschuss „Mission, Entwicklung, Frieden“ hat zusammen mit Bäckermeister Dickenherr diese Idee mit Inhalt gefüllt. „Ein ganz normales, altdeutsches Landbrot wird – mit der Solibinde versehen – zum Solidaritätsbrot für die Ärmsten der Armen“, so Dickenherr bei der Spendenübergabe. Er hatte das Brot zum normalen Ladenpreis verkauft und vom Gewinn einen Beitrag für die Solibrot-Aktion abgezwackt. Die Aktion ist Teil des fairen Handels, der in unserer Kirchengemeinde seit vielen Jahren praktiziert wird. Der Erlös der Spendenaktion kommt der Partnergemeinde Kariobangi zugute. „Seit vielen Jahren engagiert sich die Kirchengemeinde dafür, dass Kinder dort einmal am Tag ein warmes Essen bekommen können“ erläutert MEF-Mitglied Barbara Adolf bei der Spendenübergabe. Der Beitrag für die Kinderspeisung solle das Motto der Solibrot-Aktion unterstreichen: „Teilen verbindet“. Der Missionsausschuss und mit ihm die ganze Kirchengemeinde danken Herrn Dickenherr sehr herzlich für seine große Unterstützung!

Die ungebrochene Spendenbereitschaft und die vielen Eine-Welt-Einkäufe machen es möglich, dass wir dieses Jahr wiederum 1000 Euro für Missionsaufgaben weiterleiten dürfen:

je 400 Euro für Kariobangi und Pater Josef Gerner in Uganda und 200 Euro für Pfarrer Paulinus in Tansania. Auch dafür ganz herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

 

Seitenanfang