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Fairer Handel sichert und verbessert die
Lebensbedingungen der Kleinbauern vor Ort und fördert die Selbständigkeit
und die Gleichberechtigung der im Handelsgeschehen benachteiligten
Produzenten. Die konkreten Maßnahmen des Fairen Handels umfassen
langfristige Liefer- und Abnahmeverträge und deutlich über dem
Weltmarktniveau liegende Preise.
Vielen Dank für Ihre
Unterstützung!
http://www.gepa3.de/
20 Jahre Engagement für die Menschen
der sogenannten Dritten Welt
Ob sich das die Gründungsmitglieder um Ulrike
Balle-Grünbaum und Albert Seckler vor 20 Jahren tatsächlich
vorstellen konnten? Dass die MEF-Gruppe
(Mission-Entwicklung-Frieden) sich über so viele Jahre engagiert
und erfolgreich für die Belange der Mission und der Menschen in
der sogenannten Dritten Welt, insbesondere in unserer
Partnergmeeinde Kariobangi, einsetzen würde? Und dass vor allem
auch Sie, liege Gemeindemitglieder, so lange und so treu unsere
Aktionen mittragen würden? Deshalb geht zu unserem 20jährigen
Jubviläum unser Dank zuallererst einmal an Sie, die Sie unsere
Aktionen so herzlich unterstützen: durch Ihre Einkäufe bei
unserem monatlichen Eine-Welt-Angebot nach den
Sonntagsgottesdiensten, durch den großartigen Besuch beim
jährlichen Fastenessen im Rupert-Mayer-Haus, durch Ihr Interesse
an den von der MEF-Gruppe mitgestalteten Gottesdiensten zum
Misereor- und zum Missio-Sonntag, durch Ihren Kauf von Bananen,
von Adventskalendern und Nikolausen, durch Ihr Dabeisein beim
Coffee-Stop-Sonntag im Juli, bei den missionarischen
Frühschoppen und bei den vielen anderen Gelegenheiten, bei denen
wir immer wieder auf Ihr Interesse zählen dürfen.
Mit Ihren Engagement, das sich immer wieder
in Ihrer großartigen Spendenbereitschaft zeigt, ermöglichen Sie
es, dass die Missionsgruppe beträchtliche Beträge weiterleiten
kann. Zu einem großen Teil gehen Ihre Spenden und die Erlöse,
die wir aus den verschiedenen Aktionen erwirtschaften, an unsere
Partnergemeinde in Kariobangi. Aber wir wollen darüber hinaus
auch andere Projekte und Aktionen großzügig unterstüzten, die
vielleicht nicht immer ganz so im Mittelpunkt stehen. Dazu
gehört natürlich die Gemeinde von Pater Gerner in Uganda, der ja
die Partnerschaft mit Kariobangi mit angestoßen hat, dazu
gehören auch die Gemeinde von Pfarrer Paulinus aus Tansania, den
wir bei vielen Urlaubsvertretungen in unserer Gemeinde schätzen
gelernt haben, und die Kongolesische Heimatgemeinde von Pfarrer
Jean Lukombo Makwende, an dessen Zeit hier in Oberkochen wir uns
alle gerne erinnern.
Gerne machen wir weiter - im Interesse der
Menschen in Kariobangi und in der sogenannten Dritten Welt.
Bleiben Sie uns treu, bleiben Sie interessiert an der Arbeit
unserer Missionsgruppe und lassen Sie uns gemeinsam auch
weiterhin durch finanzielle Unterstützung und vor allem auch
durch das Gebet die Menschen in unseren Partner- und
befreundeten Gemeinden begleiten.
Ganz besonders würden wir uns auch
darüber freuen, wenn sich weitere Gemeindemitglieder dazu
entschließen könnten, aktiv Mitglied in der Missionsgruppe zu
sein und die vielen Aktionen gemeinsam mit uns durchzuführen.
Seien Sie versichert: die Mitarbeit in der Missionsgruppe ist
keine Arbeit, sondern Freude! Sprechen Sie uns einfach bei einem
unserer nächsten Termine an. Gleichzeitig geht ein ganz
herzliches Dankeschön an alle ehemaligen Mitglieder der
MEF-Gruppe für das große Engagement in den vergangenen Jahren -
nur dadurch wurde es möglich, dass wir dieses Jubiläum feiern
können. Wir aktiven Mitglieder (und das sind im Moment Barbara
Adolf, Melanie Britz, Monika Geising, Barbara Hug, Elisabeth
Kramer, Ingrid Lücke, Johanna Maier, Brigitta Schwarz, Agatha
Stig, Hilde Weber, Paula Weis, Gerlinde Winter) freuen uns
gemeinsam über diese 20 Jahre MEF-Gruppe und hoffen auf ein
langes weiteres Bestehen!
Mit herzlichen Grüßen Ihrer MEF-Gruppe
- Brigitta Schwarz
Faire Produkte aus dem
Eine-Welt-Verkauf jetzt auch bei Bäckerei Dickenherr
Wir freuen uns sehr, dass Bäckermeister Ulrich Dickenherr ab sofort Faire
Produkte in seiner Bäckerei zum Verkauf anbietet. Dabei handelt
es sich um die Waren, die Sie bereits bei unseren
Eine-Welt-Verkäufen nach den Sonntagsgottesdiensten kennen- und
schätzen gelernt haben. Da erfreulicherweise die Nachfrage nach
diesen Waren steigt und viele unserer Käufer/Innnen auch
zwischen unseren Verkaufsterminen Bedarf an den Produkten haben,
schließt Bäckerei Dickenherr dankenswerter Weise diese Lücke.
Die Verkaufserlöse aus diesen Umsätzen der Bäckerei Dickenherr
gehen ebenfalls an Projekte unserer Missionsgruppe.
Herzlichen Dank an Sie alle, die Sie durch Kauf und Verkauf der Fairen
Produkte die Landarbeiter der sogenannten Dritten Welt
unterstützen.
Ihre MEF-Gruppe
coffee-STOP
zieht positive Bilanz
Die
Benefizaktion für die kongolesische Heimatdiözese von Pfarrer
Jean Lukombo am vergangenen Sonntag ist bei allen
Gottesdienstbesuchern sehr gut angekommen. Nach der
Eucharistiefeier, die durch den Gospel-Express musikalisch
gestaltet wurde, konnten sich die gut gelaunten
Gemeindemitglieder bei herrlichem Sonnenschein auf dem
Kirchplatz und im Edith-Stein-Haus in geselliger Runde treffen.
Gemeinsam hatten die Missions-Gruppe und der Freundeskreis Kongo
e. V. zu Kaffee, Tee und Saft aus fairem Handel eingeladen, um
erneut für diese tollen Produkte zu werben. Die selbst
gebackenen Kuchen und Torten fanden dabei reißenden Absatz.
Besucher und Initiatoren konnten zufrieden bestätigen, dass
diese Aktion ein voller Erfolg war und spätestens im nächsten
Jahr unbedingt wiederholt werden soll.
Die gute
Resonanz dieser Veranstaltung zeigte sich letztlich auch in der
großzügigen Spendenbereitschaft und durch die Erlöse aus dem
Kuchenverkauf. Das Spenden-Barometer für den Kongo konnte damit
um stolze 866 Euro gesteigert werden. Herzlicher Dank gilt auch
der Mission-Gruppe, die erneut mit 250 Euro aus ihrem
Hilfs-Fonds beitragen konnte.
Missions-Gruppe und Freundeskreis Kongo wissen um den Rückhalt
ihrer Aktionen für Afrika in der Kirchengemeinde und sagen
deshalb für jede Unterstützung ein herzliches Vergelt’s Gott.
Die Einsatzbereitschaft der vielen Helferinnen und Helfer war
wieder vorbildlich. Ihnen allen, den fleißigen Bäckerinnen und
den Initiatoren um Frau Johanna Maier gilt ein besonderes
Dankeschön.
Thomas
Haas
Freude über Besuch von Pater Mario Porto.
Am 18./19. Juni
gab
es ein herzliches Wiedersehen mit Pater Mario Porto, der mit
unserer Gemeinde seit vielen Jahren verbunden ist.
Wir
konnten
ihn und
seinen Mitbruder Hans Eigner aus Ellwangen
zu den Gottesdiensten begrüßen. Sowohl in der Predigt, als auch
bei der Stunde der Begegnung am Samstagabend im
Edith-Stein-Haus, erfuhren wir viel Neues, viel Erfreuliches
aber auch Nachdenkliches aus unserer Partnergemeinde Kariobangi.
Auch wenn sich die Lebenssituation der Menschen in unserer
Partnergemeinde in den letzten Jahren etwas verbessern konnte,
so sind doch weiterhin viele Projekte auf unsere Unterstützung
angewiesen: z. B. werden zahlreiche Kinder
mit Schulspeisung versorgt, es werden Lehrmaterial und
Schuluniformen bereitgestellt usw. Nur über die Bildung und
Ausbildung ist eine wirkliche Zukunftsperspektive für diese
Kinder und Jugendlichen gegeben. Die Gemeindemitglieder in
Kariobangi sammeln von ihrem wenigen Geld, das
sie zur Verfügung
haben, für den Neubau der Kirche St. Martin, da die alte Kirche
aus allen Nähten platzt (etwas, was wir uns schon gar nicht mehr
vorstellen können) - auch dafür ist weiterhin unsere
Unterstützung notwendig.
Erfreulich war zu hören, dass die Aids-Neuerkrankungen
zurückgehen,
jedoch benötigen viele Tausende Erkrankte lebensnotwendige
Medikamente, die ebenfalls mit finanzieller Unterstützung aus
Oberkochen gekauft werden können. Pater Mario erzählte mit
großer Freude und mit Engagement von den Menschen in unserer
Partnergemeinde.
Sicherlich haben sich alle Kirchenbesucher und die
erfreulicherweise zahlreich erschienen Besucher im
Edith-Stein-Haus davon mitreißen und erneut für Kariobangi
begeistern lassen!
Frau Paula Weis konnte Pater Mario einen Scheck über 400 €
überreichen, ein stolzer Betrag, der aus den Eine-Welt-Verkäufen
in unserer Pfarrkirche erwirtschaftet wurde. Das ist Ihr
Verdienst, liebe Käufer/Innen unserer Produkte aus fairem
Handel! Ein herzliches Dankeschön Ihnen allen dafür!
Ihre MEF-Gruppe
Brot für die Ärmsten
Bereits zehn Mal hat Bäckermeister Dickenherr
für die Solibrot-Aktion der Missionsgruppe gespendet. Frau
Barbara Adolf, die den tollen Betrag von 500 € von Herrn
Dickenherr entgegennehmen durfte, erläuterte, dass die
Solibrot-Aktion eine spezielle Oberkochener Aktion sei, die
jeweils vom Aschermittwoch bis nach Ostern läuft. Ulrich
Dickenherr verkauft dafür normales, altdeutsches Landbrot, das
mit der Solibinde zum symbolhaften Solidaritätsbrot wird für die
Ärmsten der Armen. Vom Verkaufserlös zwackt Bäckermeister
Dickenherr jeweils einen bestimmten Betrag ab. Mit dem Erlös der
Aktion konnte die Missionsgruppe z. B. schon die Arbeit von
Helene Dingler für die Comboni-Missionare in Norduganda
unterstützen; der Hauptanteil der Spenden jedoch geht seit 10
Jahren an unsere Partnergemeinde in Kariobangi. Wir danken ganz
herzlich Herrn Bäckermeister Dickenherr und Ihnen allen, die Sie
mit dem Kauf des Solibrotes Ihre Unterstützung für unsere
Partnergemeinde in Kenia kundgetan haben. Ende August wird eine
Delegation unserer Gemeinde nach Kariobangi reisen und Frau
Adolf wird dort den Solibrot-Erlös persönlich an die Gemeinde
übergeben.
Nochmals herzlichen Dank von Ihrer MEF-Gruppe
Fairer Handel
Seit vielen Jahren hat Frau
Katharina Grünbaum die Lagerung und den Verkauf der Waren aus
dem Fairen Handel ermöglicht. Aus dem Erlös des Verkaufs konnte
die MEF-Gruppe diverse Projekte in Afrika mit ansehnlichen
Spenden unterstützen. Wir danken Frau Grünbaum sehr herzlich,
dass sie diesen Einsatz so sorgfältig und erfolgreich
durchgeführt hat.
Diese Aufgabe hat nun Frau Johanna
Maier übernommen. Wenn jemand außerhalb unserer Verkaufstermine
Waren von uns benötigt, kann er sich bei ihr melden (Tel.:
6354).
Vielen Dank für Ihr Interesse.
MEF-Gruppe
Großartiger Fastenessen-Erlös
Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste des Fastenessens im
Rupert-Mayer-Haus am vergangenen Sonntag - 400 Portionen
Maultaschen sowie etliche selbstgebackene Kuchen fanden
reißenden Absatz und sorgten für einen überwältigenden
Erlös von 725 € für Pfarrer Paulinus aus Tansania.
Zusätzlich überreichte Barbara Adolf 200 € aus dem
Verkauf ihrer wunderschönen selbstgenähten Schürzen und Taschen
- und für diese andauernde Unterstützung ihrer Käuferinnen
bedankt sich Frau Adolf an dieser Stelle ganz herzlich. Ein
weiteres großes Dankeschön geht an die emsigen Helferinnen in
der Küche und auch besonders an die Firmbewerberinnen der Gruppe
von Michaela Brunnhuber - schön, dass Ihr Euch so eifrig in den
Dienst der Sache gestellt habt! Auch heuer wieder war das
Fastenessen ein wunderbarer Beweis froher Pfarrgemeinschaft und
hohen Engagements für die Missionsanliegen.
Bischof Daniel sagt Vergelt's Gott
Wie wichtig unserer Kirchengemeinde die Solidarität mit
Afrika ist, hat der überaus freundschaftliche Empfang für
Bischof Danie NLANDU MAYI gezeigt. Seit dem Besuch einer
Delegation zusammen mit Pfarrer Jean Lukombo sei Oberkochen in
Matadi zu einem echten Begriff geworden. Sowohl am Samstagabend
als auch am Sonntag konnte der Bischof der Diözese Matadi vor
einer großen Gottesdienstgemeinde eine beeindruckende Predigt
halten. Der Bischof versuchte dabei, die Gründe für die heutige
Situation Schwarz-Afrikas sowie die Chancen für eine bessere
Zukunft dazulegen. Viele Menschen in Afrika meistern ihre
schwierige Lebenssituation durch die Kraft, die ihnen der Glaube
an unseren Herrn Jesus Christus gibt. Großes Vertrauen setzen
die Gläubigen in die Kirche, die ihnen allein in vielen
Probelemn hilft. Der Bischof betonte unter anderem auch,
dass nur ein Drittel der jungen Menschen im Kongo Zugang zu
Bildung haben. Eines der dringendsten Anliegen ist ihm deshalb
der Aufbau eines guten Bildungssystems. Denn im Wissen und den
Fähigkeiten der jungen Menschen liegt ein großes Potential für
den Fortschritt. Bischof Daniel sagte, dass sein Heimatland hier
noch am Anfanbg steht. Er ist aber davon überzeugt, dass es in
kleinen Schritten vorwärts geht. So war es auch nicht
verwunderlich, dass der Bischof unsere Kirchengemeinde St. Peter
und Paul um Spenden für ein Schulhaus in einem Armenviertel von
Matadi bat. Das Haus steht aus Geldmangel seit längerem im
Rohbau und die Diözese möchte den Schulbetrieb endlich
aufnehmen. Bischof Daniel freute sich sehr, als er die Kollekte
der Gottesdienste am vergangenen Wochenende in Höhe von 1 400,00
€ entgegennehmen durfte. Er ist für diese großherzige
Spendenbereitschaft sehr dankbar und wird in seiner Diözese
gerne von dieser Verbundenheit in Nächstenliebe berichten.
Bischof Daniel NLandu Mayi grüßt Sie alle in dankbarer
Verbundenheit, wünscht Ihnen eine besinnliche und gesegnete
Adventszeit. Thomas Haas
Coffee-STOP war ein großer Erfolg!
Auch wenn der Sommer am Sonntag-Vormittag eine Regenpause
eingelegt hat, ließen sich ganz viele Gemeindemitglieder nicht
vom Besuch des Coffee-STOPS abhalten. Gemeinsam mit der
Kongo-Gruppe freuen wir uns sehr, dass Sie sich für die Produkte
aus fairem Handel interessiert und Kaffee, Tee und Säfte
probiert haben. Und gleichzeitig die Gelegenheit nutzten,
miteinander ins Gespräch zu kommen und mit Ihrer Spende die
Schulbildung der Kinder in Pfarrer Jean Lukombo's Heimatgemeinde
zu unterstützen. Ihre großzügige Spende von 250 € haben wir aus
der MEF-Projektekasse auf 400 € erhöht und diesen Betrag konnte
die Vorsitzende der MEF-Gruppe, Frau Johanna Maier, direkt am
Sonntag-Nachmittag in der Kolpinghütte noch an Pfarrer Jean
überreichen. Ganz herzlichen Dank Ihnen allen für Ihr Kommen und
Ihre ununterbrochene Unterstützung der Missionsanliegen! Ebenso
geht unser herzlicher Dank an ein betagtes Mitglied unserer
Kirchengemeinde für das "Sponsoring" der Produkte, die am
Coffee-STOP ausgeschenkt wurden!
Ihre MEF-Gruppe & Kongo-Gruppe

Weltladen Aalen spendet für Oberkochener
Missionsprojekte
Die Missionsgruppe MEF der Kirchengemeinde St. Peter und Paul erhält
die Ware, die monatlich im Kirchenverkauf angeboten wird, direkt vom
Aalener Weltladen. Der Aalener Weltladen, dessen Mitarbeiterinnen
ebenfalls ehrenamtlich im Verkauf tätig sind, spendet jährlich seine
Überschüsse an verschiedene Gruppen und Organisationen, die dort
ihre Waren einkaufen. Und so freuen wir uns über 300 €, die wir an
unsere Missionsprojekte weiterleiten können. Frau Johanna Maier, die
Vorsitzende der MEF-Gruppe, durfte kürzlich den Scheck des
Weltladens gemeinsam mit zahlreichen anderen "Beschenkten" in
Empfang nehmen. Unser herzlicher Dank gilt dem Aalener Weltladen und
natürlich ganz besonders Ihnen, die Sie durch Ihren Einkauf
nachhaltig den Fairen Handel unterstützen.
Ihre MEF-Gruppe
Dank für gespendete Rosenkränze
Herr Albert Seckler, Mitglied unserer MEF-Gruppe, hatte vor einiger Zeit
eine Rosenkranz-Sammelaktion in unserer Pfarrkirche organisiert.
Dabei sind weit über hundert Rosenkränze von Ihnen, liebe
Gemeindemitglieder, gespendet worden! Frau Helene Dingler aus
Königsbronn hat die Rosenkränze in ihr Hilfsgebiet nach
Norduganda verschickt, wo sie von den Menschen dort mit sehr
großer Freude und mit großem Dank aufgenommen wurden. Dass jetzt
durch die Hände der Menschen in Norduganda geht, was noch vor
einiger Zeit in Oberkochener Händen lag - das ist doch ein
schöner Gedanke!
„Afrika
zwischen Chaos und Hoffnung“
Nach
Michael Müller und Paula Weis (sie hatten Missionsstationen in
Indonesien bzw. in Südafrika besucht) setzte Albert Seckler die
Reihe der „Missionarischen Frühschoppen“ am 25. April 2010 mit
einem Referat zum Thema „Afrika zwischen Chaos und Hoffnung“
fort. Teilweise seit Jahrzehnten schon gibt es enge Verbindungen
zwischen Oberkochen und Kenia, Uganda, Tansania und nun auch mit
dem Kongo. Mit dem Schwerpunkt „Schwarzafrika“ untersuchte
Albert Seckler darüber hinaus anhand vieler konkreter Beispiele
die Probleme und Chancen der 53 Staaten Afrikas.
Abgesehen von den derzeit häufigen Berichten wegen
der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika und
mehr oder weniger rührseligen Fernsehfilmen, macht dieser
riesige Erdteil bei uns meist nur wegen der dortigen Kriege,
Krankheiten und Katastrophen Schlagzeilen. Die Bevölkerungszahl
Afrikas nimmt explosionsartig zu, die Korruption scheint nicht
nur in den Führungsschichten
unausrottbar zu sein. Lange im
Westen zu wenig beachtet, investiert vor allem China, ohne sich
um die bessere Einhaltung der Menschenrechte zu kümmern, mit dem
Ziel, an die reichen Bodenschätze Afrikas zu kommen, inzwischen
in großem Ausmaße. Trotz gewaltiger Entwicklungshilfe gelingt es
den früheren europäischen Kolonialmächten und den USA bisher
nicht, in Afrika dauerhafte demokratische Strukturen zu
festigen.
Andererseits haben Afrika und seine Menschen realistische
Chancen auf eine bessere Zukunft: das Zusammengehörigkeitsgefühl
und die Hilfsbereitschaft gerade der Ärmsten wird am Beispiel
der riesigen Slums etwa in der kenianischen Partnergemeinde
Kariobangi sichtbar; die alten Menschen werden nicht
abgeschoben, sondern geehrt und bis zu ihrem Tode betreut.
Besonders die Afrikanerinnen bemühen sich um Bildung und setzen
sich – oft gegen den Widerstand der Männer – buchstäblich bis
zur Erschöpfung für ihre Familien ein. Die positive Entwicklung
einzelner Staaten wie Ruanda (trotz früherem Völkermord) oder
Botswana zeigt, dass der Anschluss an die globalisierte Welt
gelingen kann. Und gerade die durch die Kirchen zielgerecht
eingesetzte und kontrollierte „Hilfe zur Selbsthilfe“ weist den
richtigen Weg.
Erfreulicherweise stieß dieses Thema doch auf gutes Interesse,
so dass MEF-Vorsitzende Johanna Maier zahlreiche
Gemeindemitglieder begrüßen konnte, die mit hoher Aufmerksamkeit
und diversen Fragen den Vortrag von Herrn Seckler verfolgten.
Auch zukünftig will die MEF-Gruppe mit interessanten Vorträgen,
die im weitesten Sinne die „Mission“ zum Thema haben, für die
Auseinandersetzung mit der Problematik und den Hoffnungen und
Chancen in der sogenannten Dritten Welt sorgen. Herzlichen Dank
für Ihr stetes Interesse an unserer Arbeit!
Ihre
MEF-Gruppe
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800 Euro für Pfarrer Paulinus |
Guter Besuch beim Fastenessen 2010 im Rupert-Mayer-Haus
Am 1. Fastensonntag konnte die
Missionsgruppe erfreulich viele Besucher begrüßen, die beim
Mittagessen mit Maultaschen und einfachen Kuchen ihre
Verbundenheit mit der Mission und ganz besonders mit Pfarrer
Paulinus zeigten, dem der komplette Erlös des Fastenessens
zugute kommt. Die Gäste nutzten auch die Gelegenheit, im
Eine-Welt-Laden einzukaufen und Selbstgenähtes von Barbara Adolf
zu erstehen. Und so können wir die stolze Summe von 800 € an
Pfarrer Paulinus überweisen. Ganz herzlichen Dank Ihnen allen
für Ihre fortwährende Unterstützung!
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Und weitere 1 200 Euro an Spenden aus dem
Eine-Welt-Verkauf |
Trotz Wirtschaftskrise - die Bereitschaft
unserer Gemeindemitglieder, durch den Eine-Welt-Einkauf wichtige
Anliegen in der Mission zu unterstützen, ist ungebrochen. So
konnte die Missionsgruppe jetzt sowohl an Pater Gerner als auch
an Pater Mario in unserer Partnergemeinde Kariobangi jeweils 600
€ überweisen - Erlöse des Jahres 2009 aus dem Verkauf der
fair-gehandelten Waren, die wir jeweils am Monatsbeginn in den
Sonntagsgottesdiensten anbieten. Sie wissen ja, mit dem Kauf
dieser Waren unterstützen Sie zum einen die Produzenten in den
sogenannten Entwicklungsländern, denen die Einnahmen ein
menschenwürdiges Leben ermöglichen. Zum anderen können wir die
Erlöse aus diesem Verkauf an Missionsprojekte weiterleiten - wie
in den vergangenen Jahren an unsere Partnergemeinde in
Kariobangi und an Pater Gerner. Dafür bedanken wir uns ganz
herzlich bei Ihnen allen. Bleiben Sie uns treu!
Ihre MEF-Gruppe
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