Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Oberkochen

 

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Wallfahrtsausfahrt am 16. Mai 2012

Die diesjährige Mai-Wallfahrtsausfahrt führte ins nahe Ries nach Unterschneidheim-Zöbingen zur 1718 erbauten Marien-Wallfahrtskirche. Wunderschöne Deckenfresken von Anton Wintergerst und das Gnadenbild, als Mittelpunkt der Wallfahrtskirche, sind dort zu sehen. In einer Sitzführung erhielten wir nähere Informationen über die Geschichte und Ausstattung dieser Kirche.

Anschließend feierte Pfarrer Macho mit uns eine Maiandacht, in der jeder einzelne für seine Anliegen um die Hilfe und Fürsprache der Gottesmutter bitten konnte.

Nach der anschließenden Kaffeepause im wenige Kilometer entfernten Schloss Baldern unterbrachen wir die Heimfahrt in Röttingen am Friedhof und besuchten das Grab unseres ehemaligen Pfarrers Hugo Scheuermann, wo wir mit Gebet und Lied seiner gedachten.

Die feuchte und windige Witterung konnte unserer frohen Gemeinschaft nichts anhaben.

 

 

Informationsnachmittag am 18. April

Indien, dieses große und bevölkerungsreiche Land in Südasien ist etwa 9-mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, hat aber die 13,5 fache Einwohnerzahl unseres Staates.

Durch eine Bildpräsentation von Pater Raphael, die u.a. auch die geschichtliche Entwicklung Indiens von der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit  zeigte, erhielten die zahlreichen Besucher/innen im Rupert-Mayer-Haus außerdem einen Einblick in andere Bereiche und lernten anschaulich die historischen und prächtigen Bauwerke dieses Landes kennen.

Zahlreiche freigebige Spenden der Anwesenden, selbstgebackene Kuchen und ein Verkaufsstand mit Handarbeiten machten es möglich, dass die beachtliche Summe von 890 € zusammenkam. Pater Raphael wird dieses Geld weiterleiten nach Vettikuzhy im Bundesland Kerala, wo Pater Raphael zuhause ist. Dort gibt es ein Haus für 50 Straßenkinder, welches durch seinen Orden geleitet wird und diese Kinder mit Essen, Kleidung und Schulausbildung betreut.

Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich allen Spenderinnen und Spendern für die großzügige Unterstützung und für Ihr Interesse an dieser Veranstaltung.

Vergelt’s Gott sagen wir auch im Namen dieser Straßenkinder, die durch Ihre Herzensgabe christliche Nächstenliebe erfahren dürfen.


Caritaskonferenz - Jahreshauptversammlung am 2. April 2012

Die Team-Zusammenkunft war geprägt vom Haupttagesordnungspunkt, dem Rückblick auf das Jahr 2011. Nach der Begrüßung und einem Impuls stand vor dem Bericht über die Unternehmungen im abgelaufenen Jahr das dankbare  Gedenken an vier ehemalige langjährige aktive Mitarbeiterinnen der Gemeinschaft bzw. dem Bastelkreis, die aus dem Leben abberufen wurden. -

Für das Leitungsteam ließ Irma Zimmermann das Jahr Revue passieren mit den wechselnden Angeboten für die älteren Pfarreiangehörigen und alle Interessierten der Kirchengemeinde. Da war z. B. die PC-Bildpräsentation über eine eindrucksvolle Reise nach Peru, die uns die einfachste Lebensweise der Menschen dort zeigte. Der Faschingsnachmittag, ein Besinnungstag und  die Fahrt auf den Volkmarsberg durften natürlich nicht fehlen. Auch der kurzfristig geplante Juni-Ausflug  zur Schönenbergkirche nach Ellwangen mit Statio in der Gnadenkapelle und an der Krippe von Sieger Köder sowie die anschließende Besichtigung des Wiedenhöfer Hofes in Ellwangen-Rattstadt war ein aufschlussreicher und unterhaltender Nachmittag. Der traditionelle  Sommerausflug führte diesmal nach Deggingen zur Kirche Ave Maria. Dort durften die Teilnehmer mit Pfarrer Macho und Pfarrer Paulinus Gottesdienst feiern und eine anschließende Einkehr war natürlich auch vorgesehen.  Ein Informationsnachmittag im Rupert-Mayer-Haus über den Mahlzeitenservice „Essen auf Rädern“ gehörte ebenfalls zum Jahresablauf.  Im November stand das Veranstaltungsangebot wie jeher im Zeichen  der Hl. Elisabeth und wurde durch einen Gottesdienst mit Pfarrer Macho und Pater Raphael bereichert und vervollkommnet. Die gemeinsame Adventsfeier mit der Katholischen Frauengemeinschaft  bildete wie gewohnt einen harmonischen und stilvollen Jahresabschluss.

Und damit auch die Geselligkeit im Team ihren Platz hat, waren die Frauen an einem sonnigen Nachmittag vergnügt unterwegs.   

Und noch ein Ereignis muss erwähnt werden:

Im Namen des ganzen Teams wurde Gabriele Trittler zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Es war allen ein Bedürfnis, der früheren Vorsitzenden Dank zu sagen für die langjährige, noch heute bestehende Mitgliedschaft und Übernahme der Verantwortung als Leiterin der Caritaskonferenz über 15 Jahre bis Ende 2009.

Zu einem Jahresbericht gehören selbstverständlich auch Zahlen:  

Zur Vorbereitung dieser Aktivitäten traf sich das Team 10-mal. 448 Personen konnten mit den Angeboten angesprochen und im Gemeindehaus oder  bei Ausflugsfahrten begrüßt  werden.  

Das Hauptanliegen der Caritaskonferenz liegt ja im Besuchsdienst älterer Pfarreiangehörigen und so standen zum Jahresanfang auf der Gesamtliste 373 reine Geburtstagsbesuche. Dazu kommen wie immer mehrmals jährlich Besuche im hiesigen Pflegeheim und in den Altenheimen der Region, wo frühere Gemeindemitglieder leben. Die Oster-, Weihnachts- und Krankenbesuche runden dann die Zahl nicht unerheblich auf, so dass wieder insgesamt eine stattliche Anzahl nahe 600 zusammenkommt. Die geleisteten Stunden summierten sich auf 1665, wobei die Zahl eher noch nach oben tendiert.

Bedauerlicherweise sind zwei Mitglieder aus persönlichen Gründen zum Jahresende ausgeschieden, so dass sich die Aufgaben jetzt auf 20 Frauen verteilen.

Zum Abschluss bedankte sich Irma Zimmermann für das Leitungsteam ganz herzlich und ausdrücklich für die Übernahme von Verantwortung in der Gruppe und bei allen, die immer da sind und mithelfen, dass Nachmittage gestaltet und Ausflüge durchgeführt werden können. Ein Dankeschön natürlich auch für den großen Zeitaufwand im Stillen, der Betreuung der Bezirke. Das Leitungsteam wisse sehr wohl, dass nur mit vielen helfenden Händen die Vorhaben das Jahr über gelingen können.  

Den Bericht über die Kassenlage gab Burga Eggenmüller in Vertretung der Kassenführerin Blanka Hahn. Die Entlastung der Kassenverwalterin erfolgte einstimmig.

Für den Bastelkreis berichtete Maria Trittenbach. Da sie selbst im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen überwiegend inaktiv war, wurden die Oster- und Weihnachtspräsente vom Bastelkreis diesmal unter der Anleitung von zwei Mitgliedern des Teams hergestellt.

Barbara Adolf gab für den Tanzkreis bekannt, dass dieser sich weiterhin 14tägig  trifft. Zurzeit sind es 12 Frauen die mitmachen und sie bedauerte sehr, dass hier der Nachwuchs fehlt. Sie lud daher zum Mittanzen ein, denn  nicht nur die Bewegung werde trainiert, es sei auch eine schöne Gemeinschaft.

Über den Krankenhaus-Besuchsdienst/Altenheime informierte Anne Feil. Unveränderte Situation am Ostalbklinikum - es sind weiterhin keine Krankenbesuche möglich. Im Heidenheimer Klinikum gibt es dagegen sogar einen Danke-Nachmittag für den Besuchsdienst. Die Besuche in den Altenheimen erfolgen wie bisher in der Regel dreimal im Jahr und werden dankbar und mit großer Freude angenommen.  

Zum Abschluss dieses Tagesordnungspunktes ließ eine Präsentation am PC  die verschiedenen Veranstaltungen des vergangenen Jahres bildhaft wieder gegenwärtig werden.  

Organisatorische Fragen zur nächsten Veranstaltung und Informationen bzw. Absprachen zu kommenden Terminen und - wie gewohnt - ein gemeinsames Lied beendeten diese Zusammenkunft.  



Einkehrtag im Rupert-Mayer-Haus am 28. März 2012

„Beten in frohen und in schweren Tagen“ war das Thema des Einkehr- und Besinnungstages am 28. März im Rupert-Mayer-Haus. Pater Ludwig Götz von der Landpastoral Ellwangen hat diesen Tag für uns vorbereitet und durchgeführt.

In Kurzvorträgen sprach er u.a. über Formen und Wirkungen des Betens und über denkbare Schwierigkeiten beim Beten. Wir haben z. B. gehört, dass Beten ein zutiefst menschliches Tun ist und dass wir möglicherweise erst (wieder) lernen müssen, in der Stille Ruhe zu finden, um vor Gott unser Leben -  je nach der jeweiligen Situation - zur Sprache bringen zu können.  Aber auch der Dank  soll seinen festen Platz im Gebet haben. Pater Götz nannte das Beten einen Garten, der gepflegt sein will – soll heißen: Also auch beim Beten in Übung bleiben. Dazu Worte von Mahatma Gandhi: „Das Gebet am Morgen ist der Schlüssel, der den Tag aufschließt und das Gebet am Abend ist der Riegel, der den Tag abschließt.“

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Rupert-Mayer-Haus bestand Gelegenheit zur Beichte, welche gerne wahrgenommen wurde.

Nach einer kurzen Einheit am Nachmittag und der anschließenden Kaffeepause durften die Anwesenden zum Abschluss des Einkehrtages mit Pater Ludwig Götz Eucharistie feiern.

Unser herzlicher Dank gilt Pater Götz für seine Zusage und seine differenzierten und verständlichen Ausführungen zum Thema. Allen Teilnehmerinnen danken wir ebenso herzlich für ihr Kommen und hoffen, dass sie von diesem Tag Anregungen mit nachhause nehmen konnten, die sie möglicherweise künftig beim Gebet begleiten.

 

   

           

         


Faschingsnachmittag am 15. Februar 2012

 

Ein durchgehend unterhaltsames Programm gemäß dem Motto „Heute wollen wir lustig sein“ boten die Akteure und Frauen der Caritaskonferenz den Besucherinnen und Besuchern des Faschingsnachmittages im Rupert-Mayer-Haus.

Nach der Begrüßung in Versform, gesprochen und gesungen, kam mit dem Schneewalzer Bewegung in Arme und Beine an den Tischen. Auch Pater Raphael ließ sich in die schunkelnde Reihe aufnehmen. Danach erklärte ein Universitätsprofessor, unterstützt von seiner reizenden Assistentin, die verschiedenen schwäbischen Variationen einer Hunderasse in Wort und Bild. Der Senioren-Tanzkreis stellte wieder einmal seine bemerkenswerten Fähigkeiten unter Beweis und danach wurde die Aufforderung zum Mittanzen zahlreich angenommen, so dass sich eine fröhliche Runde im Kreis bewegte. Ein Sketch und die humorige Geschichte eines Geburtstagskindes leiteten in die Kaffeepause über, die mit ausgezeichnetem Fasnachtsbackwerk und Kaffee/Tee Gelegenheit bot, sich mit den Tischnachbarn auszutauschen.

Nachdem sich alle gestärkt hatten ging es mit einem neuen Sketch weiter im Programm. Und schon stand der Narrensamen Valentin in der Bütt bereit und verriet, was er so alles beobachtet hat. Und auch die Zwergelesgarde der Narrenzunft erfreute alle Anwesenden mit ihrer gekonnten Darbietung. Zur Stärkung gab‘s natürlich auch was in den Magen, bevor sie mit ihren Müttern/Betreuerinnen den Heimweg antraten. Der Tanzkreis und der launige Beitrag einer treuen Teilnehmerin beschlossen diesen amüsanten, gemütlichen Nachmittag. Musikalisch begleitete uns Herr Schmid aus Unterkochen mit dem allseits bekannten Liedgut. 

Damit so ein Vorhaben gelingen kann, braucht es Ideen und Unterstützung in vielerlei Form. Wir danken deshalb allen Akteuren und Helfern ganz herzlich für je ihren Beitrag.  Doch auch ein ganz großes Dankeschön an alle Besucherinnen und Besucher, die sich an diesem Nachmittag Zeit genommen und mit uns gefeiert haben.     

 
 



       
 
       


Krippenfahrt am 14. Januar 2012

Wie angekündigt, kamen die Teilnehmer  an der Krippenfahrt  voll auf ihre Kosten und konnten Glanzlichter der Krippenkunst bewundern. Reiseleiter Franz-Peter Hueber hatte wieder einmal  wertvolle Krippenstandorte ausgesucht.

Zunächst konnte in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Burgau eine Krippe mit fast metergroßen Hauptfiguren (Gliederpuppen) bestaunt werden. Sr. Immakulata  aus dem Kloster Oberschönenfeld schuf in den Siebzigerjahren wahre Meisterwerke der Paramentenstickerei. Die wunderbar gestalteten Mäntel der Könige haben diese Krippe weithin bekannt gemacht.

In der Ausstellung, ebenfalls in Burgau, waren die verschiedensten  Krippen zu sehen. Da gab es Landschaftskrippen, Orientalische Krippen, Wurzelkrippen, Kastenkrippen … . Bemerkenswert war auch eine Brettkrippe mit ca. 70 cm großen Figuren, die von behinderten Schülern hergestellt wurde.

Ein weiterer Höhepunkt war die Osterrieder Krippe in der Pfarrkirche St. Martin in Burgau-Unterknöringen. Die Köpfe und Gliedmaßen dieser Figuren wurden in einem besonderen Verfahren gegossen und dann kaschiert. Sebastian Osterrieder gilt als einer der bedeutendsten Krippenkünstler seiner Zeit.

Danach steuerten wir die Klosterkrippe in Wettenhausen an, die in einer Abfolge biblischer Szenen die Weihnachtsgeschichte darstellte. Eine weitere Krippe war in der Kirche zu sehen.

Die weitere Fahrt führte uns nach Ettenbeuren zum Aussiedlerhof Schweimeier. Die dort ausgestellte Simultankrippe hat der schnitzende Gastwirt um 1910 selbst gefertigt. Der Enkel dieses Gastwirtes hat im neuen Aussiedlerhof Platz für diesen überreichen Bestand an Figuren geschaffen.

Als interessanten Tagesabschluss besuchten wir die mit etwa 50 Krippenszenen sehr umfangreiche und hervorragend dargebotene Sammlung verschiedenster Krippen der Krippenfreunde Jettingen-Scheppach.  Von der Schneekrippe über fränkische Fachwerkstädtchen, schwäbische Bauernhöfe, winterliche Alpenlandschaften bis hin zu Gebäuden in wüstenhaften Gegenden wurden dargeboten.

Der Besuch im Cafe Fritz beschloss diesen sehr informativen Tag mit vielen unterschiedlichen Eindrücken.

Wir danken Franz-Peter Hueber, dass er erneut bereit war, eine Krippenfahrt für die Kirchengemeinde zu planen und vorzubereiten.


 
   
   

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